In Jena hüpft der Prototyp eines einfachen Laufroboters im Lauflabor im Kreis herum. "Wer bei Laufrobotern an Maschinen auf zwei Beinen denkt, wird von unserer simplen mechanischen Umsetzung wahrscheinlich enttäuscht sein", sagt Seyfarth. Doch wer sich dafür interessiert, welche fundamentalen Gesetze unserer Beinbewegung innewohnen, dem geben die überraschend einfachen Beinroboter erstaunliche Auskünfte, meinen die Forscher. Zwei Metallstäbe, Ober- und Unterschenkel federnd gelagert und durch ein Scharniergelenk verbunden, werden von der Hüfte her mit einem Motor angetrieben. Mehr braucht es eigentlich nicht für einen laufenden Roboter.
Am Projekt Lauflabor sind Forscher aus der Schweiz, Belgien, Dänemark und Kanada beteiligt. Die Europäische Union fördert es über vier Jahre mit 2,7 Millionen Euro.