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Die Tiere orientieren sich an den Reaktionen der anderen
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Witte forscht mit nachtaktiven malaiischen Tieren. "Es gibt hochspezialisierte Tiere auf bestimmte Tätigkeiten, allerdings ist dieses System nicht so starr wie man meinen könnte", erklärt der Forscher. "An den Reaktionen anderer Tiere merken die Individuen, ob ihre Aufgabe gerade sehr sinnvoll ist oder nicht. Sie können sich dann entscheiden eine andere Aufgabe auszuführen, wenn das für das allgemeine Wohlergehen besser geeignet ist", sagt Witte. "Die Informationen werden von den Tieren gesammelt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt."
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Open-Space-Gruppen haben ein hohes Energieniveau
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Buhse macht Experimente mit "Open-Space"-Gruppen. Er hat Mitarbeiter einen Tag lang in eine Fabrikhalle sich selbst überlassen, ohne als Chef Anweisungen zu geben. Sie sollten sich nicht nur organisieren, sondern auch Themen erörtern und selbstständig Arbeitsgruppen bilden. "Dadurch, dass man sich bei einem Open Space dort einbringen kann, wo man am besten etwas beisteuern kann, hat man ein enorm hohes Energieniveau", weiß Buhse. "Und das Spannende dabei ist, dass man den Raum für Innovationen öffnet. So gab es in dem Experiment 18 Ergebnisse zu spannenden Projekten, von denen jetzt drei als Leuchtturmprojekte umgesetzt werden."
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In Ameisenstaaten gibt es kein Pendant zu Spitzengehältern
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In Buhses Projekt durften Vorstände und Mitarbeiter sich kritisieren, ohne auf die Hierarchien zu achten. Wenn Unternehmen von der Natur lernen, könnten auch hohe Managerghälter überflüssig werden. "Die Natur geht nachhaltig mit Ihren Ressourcen um, ansonsten würden sich Lebewesen den Ast absägen, auf dem sie sitzen, und ich denke, dass sich da manche Manager einiges davon abschauen könnten", sagt Labes.
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