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Tierschutzbund beklagt den Tod von 44 Millionen Küken
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Die Eier kommen vor allem aus Deutschland
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Jährlich würden schätzungsweise mehr als 44 Millionen männlicher Küken in den Zuchtbetrieben unmittelbar aussortiert, in Behältern vergast oder in einem industriellen Fleischwolf zerschreddert, berichtete der Deutsche Tierschutzbund. Nur die Legehennen würden aufgezogen und zu einem Dasein als "Eierproduktionsmaschine" verdammt. Die Zuchtauslese sei allein vom Gedanken des Profits geprägt. Die männlichen Küken werden mit Kohlendioxid getötet, weiß Dr. Karl Fikuart von der Bundestierärztekammer. "Kohlendioxid verbindet sich mit der Feuchtigkeit auf den Schleimhäuten der Atemwege zu Kohlensäure. Diese ruft Schmerz bei Mensch und Tier hervor. Man kann bei den Tieren Schlagen und Schnappatmung beobachten, bis sie wirklich so weit narkotisiert sind, dass sie nichts mehr fühlen."
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97.000 Halter von Legehennen mit knapp 42 Millionen Tieren
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97.000 Menschen halten Legehennen
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Bundesweit gibt es nach Angaben des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (DZG) 13.000 wirtschaftlich nennenswerte Legehennenhalter mit mehr als 50 Hennen, darunter 4000 mit einem Bestand von 350 Tieren und mehr. Dazu kämen - als wirtschaftlich relevant arbeitende Halter - je 1000 große Aufzuchtbetriebe für Hähnchen und Puten, sagte DZG-Sprecher Thomas Janning. Über diese großen Wirtschaftsbetriebe hinaus, deren Schwerpunkt im niedersächsischen Bezirk Weser-Ems liegt, weist die Zentrale Markt- und Preisberichterstattung (ZMP) in Bonn bundesweit insgesamt 97.000 Halter von Legehennen mit knapp 42 Millionen Tieren und 17,5 Millionen Küken aus. Hinzu kämen 51 Millionen Plätze für Masthühner und -hähnchen, die pro Jahr etwa sieben Mal neu besetzt werden könnten. Daraus ergibt sich eine Zahl von rund 350 Millionen Masthühnern pro Jahr, sagte Werner Böttcher vom ZMP.
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