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300.000 Quadratkilometer See sind im Nordatlantik geschützt
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Am Mittelozeanischen Rücken tummelt sich Vielfalt
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Im Juni 2008 haben die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens zur Bewahrung des Nordost-Atlantiks ein 300.000 Quadratkilometer großes Ozean-Gebiet unter Naturschutz gestellt. Die Untersee-Bergkette entlang des Mittelatlantischen Rückens gilt als artenreicher Lebensraum. Wale, Haie und Knochenfische fänden an den bis zu 3500 Meter hohen Unterwasser-Gipfeln reichlich Nahrung und gute Bedingungen zur Fortpflanzung, so die Umweltstiftung "World Wide Fund for Nature" ( WWF). Auch für Schwämme und Korallen seien die "Alpen der Tiefsee" ein Paradies. Da in diesem Gebiet kaltes, nährstoffreiches Wasser auf den warmen Golfstrom trifft, herrschten hier ideale Bedingungen für die Produktion von Plankton.
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WWF: Mehr als drei Viertel der Fischbestände überfischt
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Zahlreiche Arten sind überfischt
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Mehr als drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind nach Angaben der Umweltorganisation bis an ihre Grenzen ausgebeutet und überfischt. Besonders gefährdet sei der Rotbarsch, auf den Verbraucher besser verzichten sollten, teilte die Organisation mit. Beim Fang dieser Fische würden außerdem Jahrtausende alte Kaltwasserkorallen zerstört. Der WWF fordert daher, die Tiefsee-Fischerei komplett einzustellen und ruft dazu auf, Fisch mit dem blauen Öko-Siegel des "Marine Stewardship Council" (MSC) zu kaufen.
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