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Studie: Handys ohne Einfluss auf akutes Wohlbefinden
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Handy-Strahlen verursachen bei Kindern und Jugendlichen einer Münchner Studie zufolge keine Kopfschmerzen oder Einschlafstörungen. Ebenfalls keinen Zusammenhang fanden Wissenschaftler der Münchner Universität in ihrer Untersuchung zwischen der Funkstrahlung und anderen akuten Symptomen wie Gereiztheit, Nervosität, Schwindel, Müdigkeit, Angst oder Konzentrationsproblemen. Allerdings sei damit nicht auf eine völlige Unbedenklichkeit von Handys zu schließen. Die Wissenschaftler maßen bei 1524 Jugendlichen und 1498 Kindern 24 Stunden lang die Strahlenbelastung durch Handys, Funkstationen, W-Lan und schnurlose Festnetztelefone im Alltag.
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Bundesamt rät weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit Handys
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Die Forscher wollen aus ihren Ergebnissen aber nicht auf eine Unbedenklichkeit von Handys und anderen Mobilfunkgeräten schließen. Man könne daraus keine Aussagen über Langzeitbelastungen treffen, betonten sie. Dazu seien Langzeitstudien nötig. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz, in dessen Auftrag die Studie durchgeführt worden war, rät zur Vorsicht im Umgang mit drahtlosen Kommunikationsgeräten - insbesondere bei Kindern. "Wir wissen weiterhin nicht, welche Langzeitwirkungen elektromagnetische Felder des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche haben", erklärte ein Sprecher.
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Handystrahlung kann den Körper um wenige Grade erwärmen
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Nicht nur hitzige Debatten am Telefon erwärmen den Körper
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Die hochfrequente Strahlung von Handys, Computer- Funknetzen und anderen Kommunikationsgeräten wird auch vom Körper geschluckt. Dabei erwärmt sich das Gewebe. Die "spezifische Absorptionsrate" (SAR) gibt an, wie viel Strahlungsleistung ein Körper aufnimmt. Sie wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) gemessen. Ein SAR-Wert von 4 W/kg erhöht laut Bundesamt für Strahlenschutz die Körpertemperatur innerhalb von 30 Minuten um etwa ein Grad Celsius. Bei Überschreiten dieses Schwellenwerts über einen längeren Zeitraum kann die Erwärmung gesundheitsschädlich sein.
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