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Die Forscher untersuchten in mehr als 300 Hausarztpraxen
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Die Verkalkung fällt Betroffenen oft erst gar nicht auf
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Im Oktober 2001 haben die Mediziner insgesamt 6880 Patienten über 65 Jahre in 344 Hausarztpraxen untersucht und seitdem beobachtet. Mehr als jeder fünfte ältere Patient (21 Prozent) in der hausärztlichen Praxis ist von PAVK betroffen, oft ohne es zu wissen. Damit ist die Erkrankung fast so häufig wie ein Diabetes mellitus in dieser Altersgruppe (25,4 Prozent). Die Kombination beider Krankheiten kommt bei 7,5 Prozent der Patienten vor.
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Verschiedene Methoden, um die Krankheit zu erkennen
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Mit Vergleich des Blutdrucks an Arm und Bein PAVK erkennen
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Trampisch hat die "getABI"-Studie ("German epidemiological trial on ankle brachial index") geleitet und über fünf Jahre Patienten, die an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) leiden, untersucht. Seit Jahren besteht eine wissenschaftliche Diskussion um die optimale Methode zur Identifikation von Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko. In der hausärztlichen Praxis werden beispielsweise Scores verwendet. Auf der Grundlage von Patienteneigenschaften beziehungsweise Messwerten wird das zukünftige individuelle Sterbe- oder Krankheitsrisiko berechnet. Alternativ werden Patienten mit diagnostizierten Diabetes mellitus konsequent der Hochrisikogruppe zugeordnet: Sie haben nach gängiger Einschätzung ein "koronares Äquivalent", das heißt, ihr Sterberisiko ist so hoch wie das von Patienten, die schon einen Herzinfarkt überlebt haben.
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