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Meeresströmungen bringen Nährstoffe in das Mittelmeer
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Der Gibraltar-Strom erhält buntes Leben in der See
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"Wale und Delfine brauchen das ganze Gebiet", sagt Dr. Renaud de Stéphanis von der Stiftung zum Schutz und zur Erforschung der Wale in Tarifa. "Wenn man ihre Verbände aufbricht, dann wird das ein Desaster für sie genauso wie für die kleinen Fischschwärme. Wenn sich die Strömung ändert, dann wird auch das Hochwirbeln des nährstoffreichen Tiefenwassers unterbrochen - dann gibt es hier nicht mehr genug Nahrung für sie." Durch die Straße von Gibraltar bewegen sich zwei gegenläufige Strömungen: An der Oberfläche fließt ein kalter Strom; 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser drängen pro Sekunde durch die Meerenge gen Osten ins Mittelmeer. Darunter gibt es einen warmen, aufgrund seines Salzgehalts schweren, Strom.
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Steigender Meeresspiegel bedroht die Mittelmeerküsten
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Spaniens Küsten sind schon jetzt bedroht
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Das Mittelmeer ist an Spaniens Küsten als Folge des Klimawandels in 60 Jahren um acht Zentimeter angestiegen. Das geht aus einer Langzeitstudie des Ozeanographischen Instituts (IEO) hervor. Wenn diese Tendenz anhalte, werde der Meeresspiegel bis zum Jahre 2050 um 25 bis 30 weitere Zentimeter gestiegen sein, warnte IEO-Direktor Enrique Tortosa. Nach Schätzungen von Experten der Universität von Kantabrien wird der Meeresspiegel an der nordspanischen Atlantikküste bis 2050 um etwa 35 Zentimeter steigen, am Mittelmeer um 20 und am Golf von Cádiz um 10 Zentimeter.
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 1928 wollte der Münchner Architekt bereits einen Damm bei Gibraltar bauen, um das Mittelmeer trocken zu legen und so das Land Atlantropa schaffen. |  |
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