"LiberoVision" ermöglicht einen virtuellen Rundflug
Die Erfinder wollen die Software bei Fußball-Fernsehübertragungen einsetzen
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Christoph Niederberger und Stephan Würmlin haben eine Software entwickelt, die aus Bildern von Fernsehkameras virtuelle Bilder berechnet. "LiberoVison" erlaubt einen virtuellen Rundflug durch ein Fußballstadion. Die Erfinder wollen die Softwarelösung bei Übertragungen der Fußball-Europameisterschaft einsetzen. Man kann jede Position auf dem Spielfeld abbilden. Der Zuschauer kann ein umstrittenes Abseits, ein Faul oder einen guten Spielzug aus einem neuen Blickwinkel betrachten.
"Ich bin selbst ein Fan", sagt Stephan Würmlin. "Ich sitze selbst vor dem Fernseher und ich möchte genau das haben, was wir mit 'LiberoVison' dem Zuschauer geben können. Immer die richtige Perspektive auf das Spielgeschehen zu jeden Zeitpunkt."
In der Schweizer Fußballliga kommt "LiberoVison" bereits zum Einsatz. Der Rechner benötigt nur wenig Platz und ist in einer kleinen Box untergebracht. Gesteuert wird er aus dem Regie-Wagen.
"Als Fernsehstation suchen wir ja immer wieder neue fernsehtechnische Elemente, die das Spiel dem Zuschauer auf Fernseh-Ebene noch attraktiver 'rüberbringt", sagt der Fussballkommentator Adrian Fetscherin. "'LiberoVison' hat uns ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven gegeben."

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06.06.2008 / db
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