Leisere Flugzeuge mit weniger Kohlendioxid-Ausstoß
Forscher wollen andere Materialien, neue Triebwerke und einen anderen Flugstil
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"Bis zum Jahre 2020 wollen die Ingenieure, die sich mit dem Thema Flugzeug beschäftigen, den Brennstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß um 40 Prozent reduzieren und die Schallemissionen um die Hälfte" sagt Klaus Broichhausen vom "Bauhaus Luftfahrt". Zunächst soll ein neuer Mix aus Kunststoff und Metall soll die Flugzeuge leichter machen. Die gezielt konstruierte Interaktion zwischen Triebwerken, Rumpf und Flügel soll sie zusätzlich noch effizienter machen.
"Der Flügel hat eine hohe Effizienz und sehr geringes Strukturgewicht. An diesen 'Boxwing' haben wir im Prinzip einen delphinförmigen Rumpf gekoppelt. Diese Rumpfform macht es uns möglich ,ein Doppeldecker-Konzept in den Rumpf zu integrieren," so Broichhausen.
Später geht es um die Triebwerke, die Leistungsfähigkeit des gesamten Flugzeuges. Moderne Propeller schaffen 30 Prozent mehr Leistung. "Wir verfolgen die Idee des ummantelten Propellers in der Form, dass wir Rumpfstrukturen- oder Leitwerkstrukturen dafür hernehmen, um den Lärm abzuschotten, so dass er nicht an die Bevölkerung unten durchdringen kann," sagt Seifert, Leiter "Programme Technik" am "Bauhaus Luftfahrt".
Zuletzt wird die Geschwindigkeit eines Passagierjets von 0,85 Schallgeschwindigkeit (Mach) auf 0,72 Mach reduziert, so reduziert sich der Verbrauch um 25 Prozent.
Eine bessere Luftraumüberwachung reduziert 12 Prozent des CO2-Ausstosses. Direkte An- und Abflugverfahren verringern weitere 10 bis 14 Prozent Kerosin-Einsparung. Das Triebwerk erst zwei Minuten vor dem Start einzuschalten, reduziert ebenfalls den Treibstoffverbrauch und den Lärm. Die Maschinen sollen sich in einem kurzen, steilen Flug schnell auf 1000 Meter möglichst innerhalb des Flughafengebietes hochwinden.


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29.05.2008 / db
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