Auch die deutsche Holzfirma Siforco versucht den Regenwald des Kongo nachhaltig zu nutzen. Jedes Dorf schließt seinen eigenen Vertrag mit der Holzfirma: Schulen und Krankenstationen im Austausch gegen Tropenholz. "Es ist ein Fass ohne Boden", meint Dieter Haag von Siforco. "Es ist oft zu viel für eine einzige Firma, und wir sind hier die einzigen. Wir haben 500 Leute eingestellt. Hier leben aber eine Million Menschen und alle warten, dass sie etwas abbekommen." Dennoch hinterlässt das Wirken Siforcos Spuren im Wald: Schneisen für den Transport hinterlassen Spuren. Hier aber kann der Wald sich regenerieren - sofern ihm nicht die Einheimischen folgen, weiß Haag: "Der Straßenbau ist für die Zerstörung des Walds am Rand der Straße entlang verantwortlich, bis zu 500 Meter in den Wald hinein. Das kann passieren, wenn viel Bevölkerung da ist."