Biologen suchen nach einem Cocktail von Ursachen
Dabei ist der Pilz keineswegs die einzige Bedrohung für Amphibien, wie Atlantas früherer Zooleiter George Rabb erklärt, der sich ebenfalls für die Initiative engagiert. Auch andere Faktoren wie die stärkere UV-Einstrahlung durch die dünne Ozonschicht oder Chemikalien aus der Landwirtschaft könnten eine Rolle spielen. Der Parasit töte die Tiere lediglich viel schneller als die Umweltverschmutzung und der Klimawandel. Ist der Pilz besiegt, müssen die wieder ausgesetzten Populationen deshalb weiter überwacht werden. Das Quarantäneprogramm ist allenfalls eine Übergangslösung. "Mit der globalen Erwärmung und dem Müllhaufen, den wir in die Atmosphäre blasen, wird es auch weiterhin Risiken geben."