Multifokallinse gibt bei Grauem Star die Sehkraft zurück
80 Prozent der Patienten benötigen nach dem operativen Eingriff keine Brille mehr
Durch eine Multifokallinse, die in das Auge eingesetzt wird, wollen Ärzte Patienten ihre Sehkraft zurückbringen. Studien belegen, dass mehr als 80 Prozent der Patienten nach dem operativen Eingriff keine Brille mehr benötigen. Die Linsen der Zukunft ind in der Lage, sich wie selbsttönende Brillen unterschiedlichen Lichtverhältnissen anzupassen. Die Linse besiegt nicht nur den Grauen Star (Katarakt), sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass Menschen wieder scharf sehen können und Kontraste wahrnehmen.
Selbst die Alterssichtigkeit, ein vorher ungelöstes Problem, könne nach Auskunft der Ärzte kann mit diesem Eingriff behoben werden. Durch ihre gelbliche Einfärbung bietet sie einen Schutz vor blendendem blauen Licht wie beim Autofahren in der Dämmerung. Die Linse reduziert dabei auftretende Phänomene wie Blendempfindlichkeit, Ringe um Objekte. Die neuste Generation dieser Multifokallinsen ist erst seit kurzem auf dem Markt, der Eingriff selbst ist aber Routine.
Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Trübung der Augenlinse und betrifft rund 99 Prozent aller Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren. Es ist einer Augenkrankheit, die unbehandelt zur Blindheit führt. Auslöser sind Krankheiten wie Diabetes, aber auch das Alter. In Deutschland werden pro Jahr etwa 600.000 Personen wegen dieses Leidens operiert.

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14.03.2007 / db
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