Röntgen-Mikrotomographie soll Osteoporose erklären
Der Blick in den Knochen ermöglicht manche Einsicht, wie Krankheiten entstehen
Die Medizinphysiker Philipp Schneider und Marco Stampanoni nutzen brillantes Röntgenlicht, um der Osteoporose auf die Spur zu kommen. Sie untersuchten eine Knochenprobe im Synchrotronlicht. Aus Anzahl und Orientierung der Knochenzellen und der Blutgefäße können sie wesentliche Informationen über die Knochenmechanik und Physiologie gewinnen. Diese wollen sie einsetzen, um Medikamente gegen diese Form des Knochenschwunds zu entwickelt.




  • Die primäre Osteoporose ist mit 95 Prozent die häufigste Form. Die Ursachen sind nicht klar, doch spielen die Wechseljahre, Bewegungsmangel, falsche Ernährung und die übrigen Lebensgewohnheiten eine große Rolle.
  • Für die sekundäre Osteoporose sind demgegenüber die Ursachen klar definiert: Häufig ist es die jugendliche Diabetes, oft auch die Überfunktion der Schilddrüse, auch die Überproduktion des Körpers von Kortison oder Gabe zu hoher Dosen, Rauchen oder Alkoholismus.


Schwerpunkt
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