Das Rasen mit dem Auto, das ein Drittel der tödlichen Unfälle auf Europas Straßen verursacht, nimmt seit 2002 ab. Wie die Organisation für Transportsicherheit in Europa (ETSC) im Mai 2010 in einer jährlichen Studie vorrechnete, gibt es aber immer noch zahlreiche Verkehrsrowdys. Demnach fahren 30 Prozent der Fahrer außerhalb von Staus auf Autobahnen zu schnell. In einigen europäischen Ländern sind es bis zu 70 Prozent auf den Landstraßen und 80 Prozent im städtischen Bereich. Frankreich ist das einzige Land, das zwischen 2001 und 2009 die Höchstgeschwindigkeiten gesenkt hat. Die Geschwindigkeit nahm dort im Durchschnitt um zehn Stundenkilometer ab. Dank der Installation von Radaranlagen zeigten sich auf Autobahnen in Frankreich, der Schweiz und Spanien die meisten Fortschritte. Das Rasen auf Landstraßen in Belgien und Irland nahm ab, in Polen indes nahm es zu.