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Auch Glutamat spielt eine Rolle bei der Alkoholabhängigkeit
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Forscher fahnden nach allen möglichen Ursachen
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Der Wissenschaftler Ulrich Preuss vom Universitätsklinikum Halle konnte nachweisen, dass eine Variante des Neurotransmitters Glutamat bei Patienten mit Delirium tremens häufiger auftritt als bei Alkoholabhängigen ohne. Als Neurotransmitter überträgt Glutamat die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen. Alkohol hemmt den Stoff, wodurch die Informationsübermittlung in den Nervenzellen gestört ist. Schwere Entzugssyndrome bei Alkoholkranken münden in manchen Fällen in ein Delirium tremens.
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Forscher entwöhnen Ratten mit körpereigener Substanz
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GDNF stoppt bei Ratten die Entzugssymptome
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Der körpereigene Wachstumsfaktor GDNF kann bei Ratten in wenigen Minuten das Verlangen nach Alkohol stoppen. Direkt ins Gehirn verabreicht, bremst sie nicht nur die akute Lust auf die Droge, sondern verhindert auch Rückfälle nach längerer Alkoholabstinenz, berichten Forscher um Sebastian Carnicella von der Universität von Kalifornien in Emeryville. GDNF ist normalerweise für die Entwicklung bestimmter Nervenzellen im Zentralnervensystem zuständig. Die Wissenschaftler spritzten GDNF nun direkt in einen Bereich des Gehirns, der eine zentrale Rolle bei Alkohol- und Drogensucht spielt: in das ventrale tegmentale Areal (VTA).
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