Dänemark halte den Weltrekord in schlechter Spermienqualität, so die Kopenhagener Reproduktionsmedizinerin Katharina Maria Main. Daran seien Phthalate schuld. Die Spermienqualität deutscher Männer ist die zweitschlechteste in Europa, so der Leipziger Androloge Uwe Paasch. "Bei einem Drittel der Männer ist sie so eingeschränkt, dass es länger dauerte, bis die Paare schwanger werden", schildert er. "Gerade unsere gut ausgebildeten Akademikerinnen verpassen dann möglicherweise das Zeitfenster, in dem sie Kinder bekommen können." Die Hälfte der 1000 Testpersonen bringt es nur auf 40 Milllionen Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit, ein Fünftel gar nur auf 20 Millionen. Junge Finnen haben 90 Millionen Spermien pro Milliliter. Schlusslicht der Untersuchung waren die Dänen.