Symbolgrafik Computerviren
Rasche Evolution auf dem Rechner
Computerviren und -würmer schaden
Computerviren und -würmer können nur solche Verbreitung erreichen, weil viele User sich nicht schützen. Eigentlich könnten Computerviren nur eines sein: Stücke aus dem Informatiker-Kuriositäten-Kabinett. Doch leider sind sie traurige Realität und richten enormen wirtschaftlichen Schaden an, von dem Verlust persönlicher - wichtiger - Daten einmal ganz zu schweigen.
Viren machen Handys zur Wanze
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Von der Polizei manipulierte Handys können auch als Wanzen zum Abhören Verdächtiger eingesetzt werden. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, wird dabei die Software der Mobiltelefone so umprogrammiert, dass die Freisprecheinrichtung aktiviert wird, ohne dass der Benutzer es merkt. Mehrere Landeskriminalämter räumten demnach ein, diese Technik zu kennen.

Ein Computerwurm im Bankomaten
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"Das Faszinierende ist, dass der Conficker-Wurm sich einfach verbreitet, aber noch keine Anweisungen bekommen hat", sagt Computersicherheitsberater Graham Cluley. "Wird er eine Internetseite zerstören? Wird er Informationen von den infizierten Computern stehlen? Wir wissen es nicht. Da gibt es eine ganze Armee von Würmern, die auf Befehle wartet. Selbst wenn die Benutzer das vielleicht nicht gemerkt haben, hat 'Conficker' vier Millionen Computer infiziert."

Informatiker finden sensible Daten von 170.000 Opfern
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"Wir fanden 10.775 Zugangsdaten zu Online-Konten, komplette Kreditkarteninformationen, Account-Daten für Auktionsplattformen, unzählige Passwörter für Freemail-Angebote wie Google, Microsoft oder Yahoo und Zugangsdaten für soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ", berichtet der Mannheimer Informatiker Thorsten Holz. Von April bis Oktober 2008 haben er, Felix Freiling und Markus Engelberth hunderttausend Zugangsdaten von 170.000 Opfern gefunden, die mit Schadsoftware gestohlen wurden.

Virenscanner, Anonymisierungsdienste - und Vorsicht
Wer beim Surfen im Internet nicht aufpasst, der gibt schnell mehr Informationen über sich selbst preis, als er eigentlich will. Oft reichen schon einfache Maßnahmen, um sich zu schützen. Die offensichtlichste Möglichkeit, im Internet persönliche Daten anzugeben, ist das Ausfüllen von Formularen auf Internetseiten - für Gewinnspiele, Newsletter, beim Einkaufen oder Online-Banking. Bei jedem Besuch einer Internetseite wird die IP-Adresse des Nutzers für den Betreiber der Seite sichtbar.

Laptops auf der ISS mit einem Computervirus infiziert
Ein Computervirus hat es bis ins Weltall geschafft: Das Schadprogramm gelangte mit für die Übermittlung von Emails der Astronauten genutzten Laptops an Bord der internationalen Raumstation (ISS), wie eine Sprecherin der US-Raumfahrtbehörde Nasa am Mittwoch, 27. August 2008 sagte.

Die meisten Bürger surfen zu sorglos im Internet
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Die meisten Deutschen surfen zu sorglos im Internet. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde. Danach interessierten sich die Nutzer kaum für das Thema Internetsicherheit, berichtete das BSI. Jeder Vierte bewege sich ohne Virenschutzprogramm im Internet und nur die Hälfte der Nutzer setze eine Firewall ein.

Glossar
Computerviren und andere Schadprogramme: Viren, Würmer und Trojaner: Die Gefahren aus dem Netz
19.03.2004, zuletzt aktualisiert am 28.05.2009 / mp