Grippe im Fokus
"Halt die Hand vor den Mund" - kein ganz altmodischer Ratschlag
Unterschätzte Seuche
Viele verwechseln Erkältung und Influenza
Nicht nur die glimpflich verlaufende Schweinegrippe zeigt: Die Influenza ist nicht totzukriegen, sondern kommt in immer neuen Formen.
Zweifel an der Studie
Keiji Hayashi hat hingesehen - und bekam dann Zweifel am Grippemittel Tamiflu
Die Studie, die dem Grippemittel Tamiflu große Wirkung bescheinige, sei vor allem von Roche-Beschäftigten erstellt worden, so Keiji Hayashi.
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Software gegen Grippe
"Meine Vision ist es, durch eine Computer-Software zukünftige Grippe-Viren sicher vorherzusagen", sagt die Informatikerin Alice McHardy.
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Schwangere sind ratlos angesichts von H1N1
"Das ist ein Impfchaos", meint der Bremer Pharmakritiker Gerd Glaeske zum Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere: Entweder sollten sie einen mit oder ohne Adiuvantien bekommen - oder gar keinen.
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Die Schweinegrippe - ein guter Pandemie-Testfall
"Wir haben die riesige Chance, mit einem relativ harmlosen Virus fast unsere ganze Pandemieplanung bis zum letzten auszutesten", sagt Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer.
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Mehr Nebenwirkungen, aber besser getestet
Für mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung steht für eine Impfung gegen die Schweinegrippe der Impfstoff Pandemrix zur Verfügung, der stärkere Nebenwirkungen verursachen soll als Celvapan.
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Impfstoffentwicklung braucht Zeit und Sorgfalt
Um einen Pandemie-Impfstoff zu produzieren, müssen die Viren aufwändig angezüchtet werden. Sie reifen in bebrüteten Hühnereiern oder auf Zellkulturen heran, bevor sie als Grundlage verwendet werden können.
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Krankheitssymptome auf jeden Fall ernst nehmen
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln denen der "normalen" Wintergrippe. Es kann zu Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit kommen.
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Gegen Schweinegrippe am besten gemeinsam
"Kooperation ist die beste Strategie gegen Schweinegrippe", meint der Informatiker Alessandro Vespignani. Man solle ein Zehntel der Impfstoffe armen Ländern schenken. "So bekämpfen wir Brandherde vor Ort."
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Massenzucht als Pandemie-Risiko
US-Forscher haben nach einem Bericht des ARD- Politikmagazins "Report Mainz" im Hinblick auf eine mögliche Grippepandemie vor der Massentierhaltung gewarnt. Nach einer Studie zur Rolle der Massentierhaltung bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten hätten Experten der US-Gesundheitsinstitute (NIH) bereits 2006 vor Mutationen gewarnt, die die nächste Pandemie auslösen könnten, berichtete das Magazin.
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Bonner entwickelten Schnelltest auf Schweinegrippe
Bonner Forscher haben einen Schweinegrippe-Schnelltest entwickelt, der eine Infektion in drei bis vier Stunden nachweist. Während die offizielle Abklärung eines Verdachts durch das Nationale Referenzlabor mehr als zwei Tage in Anspruch nehmen kann, seien die Kliniken oft auf ein schnelleres Ergebnis angewiesen, erläuterte der Chef-Virologe des Universitätsklinikums, Prof. Christian Drosten: "Wir nehmen vorweg, was das Robert-Koch-Institut bestätigen wird, weil wir das in der Patientenversorgung brauchen."
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Viren sind außerhalb eines Körpers zerbrechlich
Influenzaviren benötigen nass-kaltes Wetter, um außerhalb eines Körpers zu überdauern. Entscheidend sind die Strukturen der aus Proteinen bestehenden Virushülle und der Zellmembran. Bei geringer Luftfeuchtigkeit werden die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Eiweißmolekülen oder Lipidmolekülen gestört und das Grippevirus platzt. Temperaturen zwischen 25 und 50 Grad Celsius inaktivieren den Erreger schnell und ab 60 Grad Celsius kann es nicht mehr infizieren.
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Im Schwein mischen sich Viren von Mensch und Tier
Das mutierte Schweinegrippenvirus verhält sich anders als gewöhnliche Grippeviren. Es sei ungewöhnlich und möglicherweise auch gefährlich, weil es sich relativ schnell aus Erbgut-Komponenten von Mensch-, Schweine- und Vogelviren entwickelt habe, erläuterte die Sprecherin des Robert Koch-Instituts, Susanne Glasmacher. In Schweinen können sich Viren sowohl von Vögeln als auch vom Menschen vermehren - und dabei ihre Bestandteile vermischen.
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Zu Risiken der Schweinegrippeimpfung sprachen wir am 11. September 2009 mit Prof. Markus Knuf, Prüfarzt der H1N1-Impfstudie der Uniklinik Mainz.
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