Hunde im Fokus
Der Mensch hat Hunde früh in der Entwicklung zu seinen Begleitern gemacht
Der gezähmte Wolf
Canis lupus familiaris
: Treue hat sich durchgesetzt
Hunde sind uns so vertraut, - kein Zufall, die Forschung hat bewiesen: Der Mensch hat sie früh zu seinen Gefährten gemacht.
Archäologisches Fundstück - Ein alter Knochen
Forscher haben Bissspuren und damit den Umgang mit Hunden nachgewiesen
Forscher haben in der Schweiz den ältesten Hundeknochen der Welt ermittelt: Menschen haben schon vor 14.000 Jahren Hunde gehalten.
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Panzer bewahrt Hunde vor dem bösen Wolf
Ein Panzer soll Hunde in Norwegen vor Wölfen schützen. Hundebesitzer können für ihren besten Freund eine kugelsichere Weste erstehen, durch die laut Angaben des Herstellers nicht einmal eine Axt durchkommt.
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Epilepsiehunde erkennen Anfälle ihres Herrchens
"Er gibt mir die Freiheit zurück und meine Selbständigkeit", meint eine Epileptikerin. Er, das ist ihr Hund. "Ohne ihn könnte ich nicht mehr leben." Die Tiere erkennen, wenn ihrem Besitzer ein Anfall bevorsteht.
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Hunde sind so klug wie zwei Jahre alte Kinder
Die Intelligenz von Hunden entspricht der eines Kindes von zweieinhalb Jahren, wie der kanadische Forscher Stanley Coren berichtete: Sie können sich bis zu 250 verschiedene Wörter und Gesten einprägen.
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Kurze Beine bei Hunden liegen in den Genen
Ursache kurzer Beine bei Hunden wie dem Dackel ist eine einzige Genveränderung. Das zeige, wie kleine Mutationen große Auswirkung auf die Evolution der Tiere haben könne, berichten Genforscher.
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Fressen wie Wölfe statt Trockenfutter
Wer seinen Hund mit viel rohem Fleisch füttert, muss ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten. Ansonsten drohen Übergewicht oder gefährliche Mangelerscheinungen. Außerdem steigt das Gesundheitsrisiko durch Salmonellen und Bandwürmer. Darauf weist Dr. Natalie Dillitzer vom Lehrstuhl für Tierernährung der Ludwig-Maximilians-Universität München hin. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Frischfleisch sowie eine regelmäßige Entwurmung des Hundes halten die Gefahren in Grenzen.
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Trakr war der "klonwürdigste" Hund
Zwei Monate nach dem Tod des berühmtesten Spürhundes vom 11. September 2001 hat dessen Herrchen James Symington fünf geklonte Nachfahren seines Schäferhundes Trakr erhalten. Der inzwischen in Los Angeles lebende ehemalige kanadische Polizist konnte nur mit Mühe die Tränen zurückhalten, als ihm die Welpen Trustt, Valor, Prodigy, Solace und Deja Vu am 17. Juni 2009 feierlich übergeben wurden.
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Hunde helfen Kindern beim Lesen
Die gut 40 Kilo schwere, schwarze Labrador-Retriever-Hündin Emma ist die beliebteste Mitarbeiterin der Stadtbücherei von Princeton im US-Bundesstaat New Jersey. Jeden Freitag kommt sie mit ihrem Besitzer Joe Turner dorthin und hilft Kindern, die Probleme beim Lesen haben. Emma und der 71 Jahre alte Rentner sind eines von mittlerweile rund 2000 zertifizierten Therapiehunde-Teams, die ihre Dienste in Bibliotheken und Schulen der USA, aber auch in Kanada und einigen anderen Ländern anbieten.
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Der Hund hat seine Nase für den Menschen eingerichtet
Das Gespür eines Hundes für den Menschen ist weder antrainiert noch von den Wolfen übernommen, sondern im Laufe der Evolution zu den Hunden gekommen, berichten Forscher Harvard-Universität in Cambridge (US-Staat Massachusetts) und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Nicht einmal ein Menschenaffe reagiert so sensibel auf die menschliche Körpersprache wie der langjährige Begleiter des Menschen, beschreiben sie im Fachjournal "Science".
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Ein Hund als Bindeglied Behinderter zur Gesellschaft
"Er ist das Bindeglied zwischen mir und der Gesellschaft, die sicher oft Mühe hat, auf Behinderte zuzugehen", sagt Sonja Zähner über ihren Begleithund Brasil. Zähner leidet an ALS. "Die Leute haben eine tiefere Hemmschwelle, weil das Gespräch über den Hund beginnt. Man schaut mich nicht als invalid an, sondern als Hundebesitzer." Zwar könne sie ihre Arme noch bewegen, doch wenn dies einmal nicht mehr der Fall ist, soll der Hund ihr helfen. "Er kann Zeitungen und Münzen aufheben."
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Einige Hundbesitzer halten ihre Tiere zum Selbstzweck
Etwa ein Viertel aller Hundehalter verfolgt einer Studie zufolge mit dem Tier ausschließlich eigennützige Motive. Deshalb seien solche Mensch-Hund-Beziehungen auch mangelhaft und der Vierbeiner fühle sich nicht wohl. Das geht aus einer Untersuchung der Universität Bonn hervor. Zentrales Ergebnis: Wie Mensch und Hund miteinander klarkommen, hängt weniger vom Hund als von den Einstellungen und den Verhaltensweisen ihrer "Frauchen" und "Herrchen" ab.
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Wenn das Herrchen gähnt, muss der Hund oft mitmachen
Gähnen ist ansteckend. Das gilt auch für Hund und Herrchen, wie britische Wissenschaftler beobachtet haben. Hunde lassen sich demnach von Menschen zum Gähnen animieren. Dies könne auf ein rudimentäres Einfühlungsvermögen bei den Tieren hinweisen, stellten die Forscher der Universität London fest. Das Experiment habe erstmals gezeigt, dass nicht nur Menschen und Affen mit anderen mitgähnten. Damit sei zum ersten Mal auch ansteckendes Gähnen zwischen verschiedenen Arten nachgewiesen worden.
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Hund in der Wohnung verringert Allergierisiko für Kinder
Kinder, die mit Hunden aufwachsen, haben ein vermindertes Allergierisiko. Dies bestätigten Forscher bei einer Längsschnittstudie über zehn Jahre mit fast 10.000 untersuchten und befragten Kindern. Die genauen Ursachen konnte das internationale Wissenschaftlerteam um Joachim Heinrich vom Helmholtz Zentrum München jedoch noch nicht erklären. Hunde bringen mehr Dreck ins Haus, erläuterte Heinrich. Dabei kämen vermehrt Bestandteile von Bakterien, Endotoxine in die Wohnungen.
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Ein Computer kann die Sprache der Hunde übersetzen
Ungarische Verhaltensforscher haben ihrem Computer die "Hundesprache" beigebracht. Das Programm kann 6000 Kläfflaute den entsprechenden Bedürfnissen des Tieres zuordnen: Fremder im Anmarsch, Ballspielen, Kämpfen, Fressen oder Gassi gehen. Die Software kann die Hunde besser verstehen, da sie die Laute besser auseinanderhalten kann. Die Forscher gehen davon aus, dass das differenzierte Bellen bei Hunden mit der Entwicklung der menschlichen Sprache im Zusammenhang steht.
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Studie: Hunde verstehen menschliche Sprache
Eine Studie des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie belegt jetzt wissenschaftlich, was Hundebesitzer schon längst geahnt haben: Hunde verstehen mehr von dem, was Herrchen ihnen sagt, als bisher angenommen. "Atomstrom" wie Loriots legendärer Trickfilmhund kann Border-Collie Rico zwar nicht sagen. Aber einen "Rotkohl" könnte er nach Aufforderung auf Anhieb unter seinem Spielzeug finden - obwohl er das Wort Rotkohl zum ersten Mal hört.
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Analyse der Bewegungen zeigt Schmerzen bei Hunden
Forscher an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien testen neue Methoden, um Schmerzen bei Hunden objektiv messen zu können, denn Tiere drücken Schmerzen über ihre Bewegungen aus. Die Wissenschaftler stellen den Hund auf ein Laufband, versehen ihn mit Leuchtpunkten, kleben Elektroden auf die Muskeln und analysieren seine Bewegungsmuster. So können die Tierärzte auch die Wirkung schmerzstillender Behandlungen wie Physiotherapie objektiv überprüfen.
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Herr und Hund teilen viele Persönlichkeitsmerkmale
Hunde können nicht nur der sprichwörtlich beste Freund des Menschen sein, sondern auch dessen Persönlichkeit reflektieren. Das hat jetzt eine US-Studie bestätigt. Forscher der Universität von Texas in Austin legten beim Test von Hunden die gleichen Merkmale zu Grunde, mit der auch die Persönlichkeit von Menschen ermittelt wird. Das Ergebnis stellte der federführende Autor, Samuel Gosling, auf dem Kongress des Amerikanischen Wissenschaftsverbandes (AAAS) in Washington vor.
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Eine Hundenase schlägt jede technische Lösung
Brandmittelspürhunde sind bei einer Brandermittlung schneller als jedes technische Analysegerät, weil sie große Flächen in kürzester Zeit abschnüffeln können. Auch wenn ein Gebäude vollständig nieder gebrannt ist, bleiben immer winzige Spuren von Brandbeschleunigern übrig, selbst Wochen nach einem Brand. Zuverlässig zeigen die Tiere die Stellen an, an denen mit Benzin oder anderen Brandbeschleunigern dem Feuer nachgeholfen wurde.
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Drei Gene entscheiden über die Fellfarbe von Hunden
Hunde haben ein drittes Gen, das über die Fellfarbe entscheidet. Sie unterscheiden sich damit von den meisten anderen Säugetieren, bei denen nur zwei Schlüsselgene die Fellfarbe bestimmen. Bei der genauen Analyse dieses Zusatz-Gens machten US-Forscher eine überraschende Entdeckung: Das Gen bildet ein Eiweiß, das normalerweise zur Abwehr von Bakterien und anderen Krankheitserregern benötigt wird.
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Ein Implantat statt einer Kastration für männliche Hunde
Ein Langzeit-Implantat soll künftig zur Verhütung bei männlichen Hunden dienen und ihnen so die Kastration mit dem Skalpell ersparen. Es greift gezielt in den Hormonhaushalt der Tiere ein. Das für Tierpräparate zuständige Komitee der europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat die Zulassung des Produkts Suprelorin des Herstellers "Cyton Biosciences Ltd." bereits empfohlen.
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Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen
Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen wird von 2009 an in der EU verboten sein. Dafür stimmte das Europaparlament am Dienstag, den 19. Juni 2007 in Straßburg nach einer Einigung mit der EU-Kommission und dem EU-Ministerrat. Die Abgeordneten forderten konkrete Strafmaßnahmen wie den Lizenzentzug und die Beschlagnahmung von Fellen.
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Hunde ahmen nur das nach, was für sie auch Sinn macht
Auch Hunde ahmen das Verhalten ihrer Artgenossen nach, wenn es ihnen sinnvoll erscheint. Bisher galt die Fähigkeit, die Absichten und Ziele von anderen zu verstehen, als Merkmal allein der menschlichen Intelligenz. Verhaltensforscher in Wien und Budapest leiten aus einer Studie mit Hunden ab, dass auch des Menschen bester Freund über dieses Gespür verfügt - mehr noch als Menschenaffen. Bei der Untersuchung geht es um das Phänomen des "selektiven Imitierens".
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Ihr Spieltrieb bringt Rettungshunde zu Höchstleistungen
Ehrenamtliche Hundeführer bilden im baden-württembergischen Schlierbach Rettungshunde aus. Spieltrieb, Gehorsam und das Vertrauen in den menschlichen Partner bringen die Hunde dazu, enorme Leistungen zu vollbringen.
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Gentest für Hunde verhindert Zucht von Krankheiten
Australische Forscher haben einen Gentest entwickelt, der nicht nur die Herkunft von Hunden, sondern auch mögliche Erbkrankheiten feststellen kann. "Wir bieten hier 25 verschiedene Gentests an, die auf 45 bis 50 verschiedene Hunderassen angewendet werden können", erläutert Testleiter George Sofronidis. "Neben der Erstellung von DNA-Profilen führen wir standardisierte Tests auf verschiedene Augenkrankheiten, Defekte des Blutgerinnungssystems und Nervenerkrankungen durch."
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Katzen und Hunde sollen nicht am Pelzkragen enden
Chinesische Tierschützer haben den Vorschlag der Europäischen Union für ein Handelsverbot mit Katzen- und Hundefellen begrüßt. Dies werde den Druck auf die chinesische Regierung erhöhen, strengere Tierschutzgesetze zu erlassen, erklärte der Kleintier-Schutzverband. In China werden Schätzungen zufolge jedes Jahr 5400 Katzen und Hunde wegen ihres Fells getötet. Der Vorschlag ist ein Signal an die Regierung in Peking, das diese nicht ignorieren können, sagte ein Vertreter des Kleintier-Schutzverbands.
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Varianten von Igf-1 machen große und kleine Hunde
Für den zum Teil enormen Größenunterschied bei verschiedenen Hunderassen könnte ein einzelnes Gen verantwortlich sein. Forscher des US-amerikanischen nationalen Genforschungszentrum ordneten anhand von Röntgenbildern verschiedene Hunde zuerst den Kategorien groß oder klein zu. Anschließend suchten die Wissenschaftler nach charakteristischen Erbgutunterschieden zwischen den Gruppen.
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Hunde übertragen Krebszellen auf ihre Artgenossen
Hunde können beim Sex und beim Beschnuppern Krebszellen auf ihre Artgenossen übertragen. Ein Team um Robin Weiss vom "University College London" zeigte durch genetische Untersuchungen von krebserkranken Hunden aus fünf Kontinenten, dass deren Tumore von einer einzigen gemeinsamen Krebsvorläuferzelle abstammt. Der übertragbare venerische Hundetumor gehe vermutlich auf ein einziges erkranktes Tier vor 200 Jahren zurück. Beim Menschen ist diese Übertragungsart nicht möglich.
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Hunde und elektronische Nasen schnuppern Krebs
Ein kurzes Schnuppern mit der Hundenase, und die Diagnose steht fest. Mit ihren verblüffenden Riechkünsten sollen die Vierbeiner mehreren Studien zufolge Krebs erschnüffeln können - und zwar am Atem der Patienten. Ein simpler Geruchstest statt belastender Untersuchungen: Die Aussicht, dass Hunde schon frühe Stadien von Lungen- oder Brustkrebs entdecken könnten, klingt höchst verlockend. Den Einsatz von Tieren am Krankenbett hält Jürgen Lösch vom Deutschen Krebsforschungszentrum zwar für ausgeschlossen.
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US-Studie: Hunde helfen ihren Besitzern beim Abnehmen
Hunde helfen beim Schlankwerden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität des US-Bundesstaats Missouri in Columbia. Demnach ist der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund effektiver für das Abnehmen als aufwändige Diät-Programme.
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Südkoreanische Forscher klonen erstmals einen Hund
Südkoreanische Forscher haben erstmals einen Hund geklont. Wie die Wissenschaftler in "Nature" berichten, schufen sie den afghanischen Hirtenhund Snuppy mit derselben Technik, die 1996 bereits zum Klonschaf Dolly geführt hatte. Der am 24. April 2005 geborene Snuppy hat Analysen zufolge genau dieselbe DNA wie sein drei Jahre alter "Vater".
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Kontakt mit Hunden senkt das Risiko auf Allergien
Der Kontakt mit Hunden kann das Allergierisiko von Kindern reduzieren. Einen Allergieschutz habe außerdem ein Kind von einem Bauernhof, das gewöhnlich häufiger Kontakt zu bestimmten Bakterien habe, erläuterte der Lübecker Mediziner Prof. Torsten Schäfer. "Kinder, die eine Wurminfektion durchgemacht haben, erkranken seltener an Allergien", sagte Schäfer. "Katzen und Nagetiere wie Kaninchen und Meerschweinchen sollten aber von Menschen mit erhöhtem Risiko nicht angeschafft werden."
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Synthetische Pheromone lassen Hunde entspannen
"Synthetisch hergestellten Pheromone können sehr gut zur Stressminderung beim Hund eingesetzt werden", meint die Tierärztin Sabine Schroll am Ende ihrer Untersuchungen. Mit Pheromonen, wie Hunde sie von Kindesbeinen an - aus der Zitze der Mutter - kennen, können Forscher Hunde so beruhigen, dass sie sich während ihrer Ausbildung entspannen. "Die Hunde mit den Geruchshalsbändern hatten deutlich weniger Stress." Der Spiegel des Hormons Cortisol im Speichel verringert.
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Hunde können trainiert werden, Blasenkrebs zu riechen
Hunde können lernen, Blasenkrebs in Urinproben zu erschnüffeln. Nach einer sieben Monate langen Trainingsphase sollten die Versuchshunde aus einer Gruppe von sieben Proben die eine Urinprobe eines Patienten mit Blasenkrebs erkannt. Die Hundediagnose sei in 41 Prozent der Fälle richtig gewesen, berichten britische Mediziner im "British Medical Journal" (Bd. 329, S. 712). Per Zufall hätten die Hunde hingegen nur 14 Prozent der Blasenkrebsfälle erschnüffeln können.
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