Schwerpunkt Windenergie
Bald soll "der" Strom nur noch aus Wind kommen
Globale Zunahme wird bis 2020 erwartet
Die Windkraft ist auf dem Vormarsch und bietet außerdem Exportchancen, so die Position des "Bundesverbands WindEnergie" (BWE).
Offshore-Windpark - Strom aus Windkraft
Deutschlands erster Offshore-Windpark in der Nordsee, 45 Kilometer nördlich von Borkum, geht am 27. April 2010 in Betrieb.
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"Wupp - wupp - wupp" bei Tag und bei Nacht
"Ich wäre nie hierhin gezogen, wenn ich gewusst hätte, dass ich hier irgendwann nur noch Windräder sehe", sagt Ralph Potowski.
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Mit 230 Kilometern pro Stunde naht der Tod
"An der Spitze der Windkraftopfer stehen seltene Arten", sagt Torsten Langgemach vom Landesumweltamt Brandenburg.
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Kohlendioxid sparen mit weniger Windrädern
Im Binnenland sind Windkraftanlagen ökologisch und ökonomisch "nicht sinnvoll", so der Hamburger Sozialökonom Thomas Heinzow.
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Die Kraft des Windes fließt unter dem Meer
Deutschland will zusammen mit acht Ländern Europas an der Nordseeküste ein riesiges Stromnetz aufbauen, um Strom aus Windenergie zu befördern.
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Schweizer entwickelt Windrad mit H-Rotoren
Der Schweizer Roman Bühler hat ein Windrad mit H-Rotor entwickelt, dass mit 40 Dezibel so laut ist, wie das Umgebungsrauschen. Eine gesteuerte Windfahne bewegt die Rotorblätter, die sich in den Wind stellen.
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Genug Energie durch Windkraft
Ein weltweites Netzwerk von Windkraftwerken könnte den gesamten aktuellen und künftigen Strombedarf der Menschheit befriedigen. Selbst bei einer durchschnittlichen Leistung von nur 20 Prozent ihrer Kapazität könnte ein solches Netzwerk aus 2,5-Megawatt-Windenergieanlagen allein in den USA das 16-Fache des heutigen Bedarfs produzieren, berichtet eine Gruppe von Ingenieuren in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften.
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Europas größte Windkraftanlage steht in Portugal
Im portugiesischen Vale do Minho steht der größte Windpark Europas. Die Anlage ist ein Zusammenschluss aus fünf kleineren Windkraftanlagen in der nördlichen Provinz des Landes. 120 Windmühlen mit einer Leistung von 240 Megawatt können 300.000 Haushalte mit Strom versorgen.
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Geplante Windparks stören Seehunde im Alltag nicht
Die geplanten Windkraftanlagen in der Nordsee stören die Seehunde: Ihre "Seehundautobahnen" laufen schnurgerade fast 60 Kilometer auf das offene Meer hinaus. Die Tiere suchen dort mehrere Tage im tiefen Wasser nach Nahrung. Bislang glaubte man, dass sich die Seehunde nur im Wattenmeer aufhalten, wo sie ihre Liegeplätze haben und Nahrung finden. Tatsächlich aber tummeln sie sich auch in Gegenden mit zehn bis zwanzig Metern Wassertiefe außerhalb des Wattenmeeres.
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Kurt Rohrig weiß, wo der Wind den Strom macht
Der Physiker und Meteorologe Kurt Rohrig kann auf eine Viertelstunde genau vorhersagen, wann wo wie viel Wind durch die Rotorblätter der Windkrafträder wehen wird. Sein Rechenmodell verwendet die Daten fast aller Windanlagen in Deutschland. "Die Windenergie hat vor 15 Jahren praktisch bei Null angefangen; heute haben wir 8000 Megawatt Windleistung - die Leistung von acht großen Kohlekraftwerken. Nur anders als bei diesen wissen wir vorher nicht, wann und wo Windräder ihren Strom einspeisen werden."
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Speichern in Druckluftlagern und Brennstoffzellen
Energieversorger "EnBW" will mit komprimierter Luft die Windschwankungen ausgleichen, die bis heute ein Kernproblem der Windkraft sind. Überschüssige Energie pumpt Luft unter hohem Druck in Lagerorte wie Salzstöcke, aus der sie dann wieder entlassen wird, wenn Energie benötigt wird. Allerdings ist der Wirkungsgrad recht niedrig, so dass die nächste Generation bis zu fünf Megawatt speichern soll. Damit könnte man die Leistung von 40 großen Windrädern von vier bis acht Stunden speichern.
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Friesische Windenergie benötigt besseres Netz
Sauberer Strom aus Windkraft, das ist für die Nordfriesen ein reines Lippenbekenntnis von Wirtschaft und Politik. Doch EON wehrt sich und verweist auf lange Genehmigungsverfahren für Stromleitungen und die andauernde Diskussion, ob Erdkabel oder Überlandleitung. Man habe aber schon jetzt durch technische Aufrüstung erreicht, dass mehr Windstrom weitergeleitet werden könne. Aber die Windräder stehen still, trotz der frischen Brise in Nordfriesland. Abgeschaltet vom Netzbetreiber EON.
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Windkraft in den Alpen ist trotz der Kälte möglich
Obwohl die Alpen mit ihren konstanten Winden gute Bedingungen für Windkraft bieten und sich auch die Vereisung der Rotoren in den Griffe bekommen lässt, wird das Gebirge wohl nicht zum Windpark werden, meint Elektroingenieur Markus Russi.
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Windkraft von Hochhäusern und auf dem Schiff
Entwickler in Stuttgart, den Niederlanden und Bremen haben sich Gedanken darüber gemacht, wie man gleichzeitig mit Windkraft stabil Strom erzeugen kann, ohne sie in die freie Landschaft setzen zu müssen. So bieten beispielsweise Hochhäuser genügend Möglichkeiten: Die Dächer stehen ohnehin im Wind, Fallwinde kommen hinzu, die man ebenfalls nutzen kann. Dabei entsteht günstigerweise zusätzlich der Strom noch genau dort, wo man ihn hinterher benötigt: mitten in der Stadt.
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Stromnetzausbau für Windkraft ist preiswert möglich
Die Windenergie soll nach einer Studie der Deutschen Energie-Agentur ("dena") ohne Beeinträchtigung der Stromversorgung und ohne überhöhte Kosten ausgebaut werden können. Im Jahr 2015 werde ein privater Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden dafür nicht mehr als 16 Euro zusätzlich bezahlen müssen, sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Berücksichtigt man auch den Zuwachs aller erneuerbaren Energien, erhöht sich der Jahresaufschlag auf 40 Euro.
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Größte Windanlage der Welt nimmt den Betrieb auf
Am Mittwoch, 2. Februar 2005 ist die weltgrößte Windenergieanlage "Repower 5M" im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel offiziell in Betrieb gegangen. Ganze 183 Meter ist sie hoch. Sie hat einen Rotor mit einem Durchmesser von 126 Metern, der bei einer Umdrehung die Fläche von zwei Fußballfeldern durchschneidet. Bis zu fünf Megawatt Strom kann die Anlage liefern und damit rund 4500 Haushalte versorgen - eine weltweit unübertroffene Leistung.
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10.11.2003, zuletzt aktualisiert am 03.02.2010 / mp