Fokus: der Mond
Nach jahrelange Abstinenz zieht es die Menschheit wieder zu ihrem Trabanten
406.740 Kilometer - ein fernes Ziel lockt erneut
Der Ursprung des Mondes ist noch nicht ganz klar
Jahrelang hat man ihn vernachlässigt, doch jetzt wollen gleich mehrere Nationen unseren fernen und doch so nahen Begleiter wieder besuchen.
Uringefäß und Spucktüte unter Denkmalschutz
Kalifornien will den Müll, den die Apollo-11- Astronauten nach Landung 1969 auf dem Mond zurückgelassen haben, vor Plünderern schützen.
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Nasa sucht mit Gewalt Wasser auf dem Mond
Die Nasa-Sonde "LCross" ist am Freitag, 9. Oktober 2009 wie geplant auf den Mond gestürzt. Mit der Mission möchte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde Wasser auf unserem Trabanten nachweisen.
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"Der Mond könnte der Erde Rohstoffe liefern"
"Wenn die Kernfusion großtechnisch funktionieren kann, ist der Mond ein entscheidender Platz", sagt der Geologe Ralf Jaumann. Damit sei die Vision aus Frank Schätzings Roman "Limit" durchaus wissenschaftlich.
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Auf dem Mond gibt es größere Wasserfilme
Drei Raumsonden haben auf dem Mond feine Wasserfilme und damit wesentlich größere Vorkommen als gedacht nachgewiesen. Zu klären bleibt nun, woher die Wasserstoff- und Sauerstoffatome kommen.
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Der Nasa fehlt Geld für Mond- und Marspläne
Wegen akuten Geldmangels steht die Zukunft der großangelegten Projekte der Nasa in den Sternen. Flüge zu Mond und Mars sind kaum zu bezahlen, haben Experten der US-Raumfahrtbehörde signalisiert.
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Mission Mond: 40 Jahre nach der ersten Landung
Am 20. Juli 1969 um 21.17 Uhr landen die ersten Menschen auf dem Mond: Neil Armstrong und Edwin Aldrin. Sechs Stunden später, um 3.56 Uhr und 20 Sekunden betritt Armstrong als Erster den Erdtrabanten.
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Die Nasa ist definitiv auf dem Mond gewesen
Für Kolonien braucht es Wasser auf dem Mond
Quarzuhren, Akkubohrer und Brillen aus dem All
Fliegende Roboter sollen den Mond erforschen
Mondlandung faszinierte ein Millionenpublikum
Bemannter Flug zum Mond für 2020 geplant
Für 2020 planen die US-Amerikaner ihre nächste bemannte Mondlandung. Nur zwei Jahre später soll eine dauerhaft bewohnte Mondstation eingerichtet sein. Der Mond ist auch Schlüssel auf dem Weg zum Mars.
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Sowjetunion und USA waren lange Zeit Rivalen
Die Funksignale des sowjetischen Weltraumsatelliten "Sputnik" versetzten am 4. Oktober 1957 die Weltöffentlichkeit in helle Aufregung. Das Zeitalter der Weltraumfahrt hatte begonnen. Zum ersten Mal war es Menschen gelungen, einen künstlichen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu schießen.
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Erde und Mond sind wesensgleich
Die Zusammensetzung der Sauerstoff-Isotope von Erde und Mond ist identisch, haben Forscher der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) Zürich herausgefunden. Dies sei ein starker Hinweis dafür, dass sich Protoerde und Kollisionsplanet nebeneinander, aus einem identischen Mix an Komponenten gebildet haben.
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Vom Vollmond zum schwarzen Nichts
Der Mond leuchtet nicht selbst, er reflektiert nur das Sonnenlicht. Von der Erde aus können wir das geheimnisvolle Licht- und Schattenspiel des Mondes beobachten, da seine Umlaufbahn geneigt ist und er dadurch fast immer über dem Erdschatten steht.
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"Sternstunden" im Gasometer zeigt Mondmodell
Der "größte Mond auf Erden" als riesiger Ball mit 25 Metern Durchmesser schwebt bis 10. Januar 2010 im Rund des Oberhausener Gasometers. Auf dem Mondballon wird nach einer Idee des Fotografen Wolfgang Volz mit Hilfe von Satelliten-Bilddaten ein realistisches Abbild des Erdtrabanten gezeigt. Die Installation, die innerhalb von 15 Minuten alle Mondphasen eines Monats vom Neumond bis zum Vollmond zeigt, ist Teil der Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems".
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Der Mond hat keine Macht über uns
"Bei Vollmond werden nicht mehr Kinder geboren", weiß der Heidelberger Soziologe Dr. Edgar Wunder. Viele glaubten dennoch dran, "weil sie es noch nie systematisch untersucht haben. Man begnügt sich mit dem Nacherzählen dieses Gerüchts."
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Der Mond als "Sprungbrett" zum Mars
Wer auf dem Mond bauen will, braucht erst einmal die passenden Materialen sowie Werkzeuge und muss ganz anders bauen als auf der Erde, damit die Menschen dort überleben können. Die Bedingungen auf dem Mond seien "alles andere als einladend", sagt der Vorstandschef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner. In Kaiserslautern beschäftigen sich am 12. und 13. Mai 2009 200 Wissenschaftler mit der Frage, wie man auf dem Erdtrabanten bauen könnte.
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"Im Schatten des Mondes" würdigt Nasa-Astronauten
Zum 40. Jahrestag der ersten Mondlandung setzt Regisseur David Sington den Astronauten der Apollo-Missionen der Nasa mit spektakulären Bildern und Interviews im Film "Im Schatten des Mondes" ein Denkmal. "Wunderbar" sei die Reise zum Mond gewesen, sagt Buzz Aldrin. Auch vom Mond aus seien Sterne zu sehen, allerdings wegen der extremen Kontraste nicht immer, erläutert er, und bei der Auswahl der Mondsteine habe er angesichts der begrenzten Zeit einfach genommen, was gut ausgesehen habe.
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Japanische Forschungssonde "Selene" erreicht Mond
Drei Wochen nach ihrem Start am 14. September 2007 hat die japanische Mondsonde "Selene" eine Umlaufbahn um den Erdtrabanten erreicht. Das teilte die Raumfahrtbehörde Jaxa am Freitag, den 5. Oktober 2007 mit. "Selene" soll etwa ein Jahr lang in rund 100 Kilometern Höhe über der Mondoberfläche kreisen. Zwei kleinere Satelliten sollen die Pole des Erdtrabanten umrunden.
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Nur selten formen kosmische Kollisionen einen Mond
Monde wie der der Erde, die durch eine kosmische Kollision geformt werden, sind im All eher selten, meinten Astronomen um Nadya Gorlova von der Universität von Florida. Die Forscher berichten, dass nur fünf bis zehn Prozent aller Planetensysteme so entstandene Monde haben. "Wenn sich ein Mond in einer gewaltigen Kollision formt, sollte überall hin Staub geblasen werden", so Gorlova. "Wenn sich Unmengen Monde formten, hätten wir eine Unmenge Staub gesehen - aber genau das haben wir nicht."
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Infografik
Auf Entdeckungstour durch unser Sonnensystem: von seinem zentralen Gestirn zu Kuipergürtel, Kometen, der Oortschen Wolke und dem einstigen Planeten Pluto. Erfahren Sie nun mehr in unserer interaktiven Infografik.
Biographien
Die ersten Menschen auf dem Mond:
Umjubelt als erster Mensch auf dem Mond - Neil Armstrong begann die Raumfahrerkarriere 1962
"Dr. Rendezvous" gilt als der ewige Zweite - Edwin Aldrin, genannt "Buzz", litt lange darunter
Selbst Präsident Nixon vergaß den dritten Mann - Michael Collins wartete auf Armstrong und Aldrin
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14.10.2004, zuletzt aktualisiert am 02.02.2010 / mp