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Am 26. April 1986 um 01.36 Uhr ereignet sich im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl die bislang größte Katastrophe bei der zivilen Nutzung der Kernenergie. Ein Experiment gerät außer Kontrolle, eine Wasserstoff-Explosion zerstört das Reaktorgehäuse; die Brennstäbe schmelzen und Radioaktivität entweicht in die Umwelt. Damit ist eingetreten, was nach Ansicht von Wissenschaftlern nur einmal in einer Million Jahren passieren konnte, der GAU, der Größte Anzunehmende Unfall.
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