Luchse Video
Biologen freuen sich über die Rückkehr der Luchse in den Bayrischen Wald
Biologen beobachten Luchse im Nationalpark
Wilderei gefährdet die Tiere im Bayrischen Wald
Mit GPS-Senderhalsband wollen Wildtierbiologen um Marco Heurich die Positionen einiger Luchse im Bayerischen Wald orten.
Bis zu vier Mal täglich können die Luchsforscher per SMS bis auf zehn Meter genau den Standort des Tieres mitgeteilt bekommen. Bei der monatlichen Intensivpeilung bekommen sie sogar ständig Signale geschickt. "Wir wissen von früheren Messungen, wieviel Platz ein Luchs braucht und welche Gebietsgrößen er durchstreift", so Heurich.

"Mit Intensivpeilung können wir sagen, zu welcher Zeit er sich wo genau aufgehalten hat." Die Bewegungsdaten der Luchse können die Forscher auf einer elektronischen Karte sehen. So wollen sie auch herausfinden, wie die Tiere das Ökosystem Wald verändern. "Die Luchse sind durch hohe Sterblichkeit, Wilderei sowie verschiedene Interessengruppen gefährdet, die dem Luchs nicht so wohl gesonnen sind", sagt Heurich.


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