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Ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist das Ziel
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Voneinander und miteinander lernen und sich austauschen
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"Schulen und insbesondere Schulleiter profitieren von Partnern, die sie bei den erforderlichen Veränderungsprozessen unterstützen", sagt Silke Ramelow, Vorstandsvorsitzende des Vereins. "Die Führungskräfte aus den Unternehmen hingegen erhalten einen tiefen Einblick in die schulische Praxis und entwickeln eine hohe Sensibilität für die tiefgreifenden Veränderungen, denen Schule heute ausgesetzt ist." Im Programm "Partners in Leadership" treffen Rektoren auf Führungskräfte des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG, der Deutschen Bank, Herlitz, Alba, Vodafone oder auch Galeria Kaufhof.
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Schulleiterin und Bänker arbeiten an der Personalführung
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Auch Personalführung will gelernt sein
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Schulleiterin Birgit Vogel von der Merian Oberschule in Berlin will gemeinsam mit Andreas Hahne von der Deutschen Bank herausfinden, welche Methoden der Personalführung sich aus dem Wirtschaftsleben auf ihre Schule übertragen lassen. Sie fragt sich etwa wie man eine Kommunikationskultur entwickeln könne, ein Team führt oder Ergebnisse interner und externer Evaluation beurteilt. "Das sind Fragen, die uns nicht von vornherein mit unserer Ausbildung in die Wiege gelegt wurden."
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Ähnliche Ziel verfolgt die Stiftung "Partner für Schule NRW"
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Auch in Nordrhein-Westfalen unterstützen Firmen Schulen
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Die Stiftung "Partner für Schule NRW" entwickelt, organisiert, fördert und unterstützt seit ihrer Gründung im Jahre 2003 Projekte und Kooperationen zwischen nordrhein-westfälischen Schulen und Partnern aus der Wirtschaft. Knapp 30 Wirtschaftsunternehmen engagieren sich als Stifter, um die Schulen und Unterricht in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Auch dabei reicht die Bandbreite der Stifter vom mittelständischen Betrieb bis hin zum weltweit agierenden Großkonzern. Ziel ist es, privatwirtschaftliche Ressourcen und Know-how für die 7000 Schulen des Bundeslandes nutzbar zu machen. Im Vordergrund steht dabei stets ein konkreter Beitrag um die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu verbessern.
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52 Prozent der weiterführenden Schulen haben einen Partner
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Netzwerke zwischen Wirtschaft und Schulen
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Durch den Aufbau regionaler Strukturen und durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren in den Bereichen Schule und Wirtschaft will die Stiftung auch kleinen und mittelständischen Betrieben die Chance geben, sich in Schulen ihres Umfeldes zu engagieren. Mit dem Projekt "Partnerbetriebe für jede Schule in NRW", soll jeder allgemeinbildenden weiterführenden Schule in Nordrhein-Westfalen eine Zusammenarbeit mit einem Partner aus der Wirtschaftswelt ermöglicht werden.
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Ministerin Schavan hatte Unterricht von Ingenieuren gefordert
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Annette Schavan forderte praxisnahen Unterricht
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte am 23. Februar 2009 gefordert, Unternehmen sollten ihre Top-Mitarbeiter für den Schulunterricht freistellen. Schüler sollten öfter bei echten Ingenieuren Physik oder Mathe pauken. Doch Lehrerverbände sowie die SPD kritisierten den Vorschlag. Auch CDU-Bildungspolitiker merkten an: Den viel beklagten Lehrermangel könnten Ingenieure ohne Pädagogik-Ausbildung wohl kaum reparieren. Dabei wird einem stärkeren Austausch zwischen Firmen und Schulen durchaus Nutzen zugeschrieben, wenn die Bedingungen stimmen.
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Engagement der Wirtschaft gehöre längst zum Alltag dazu
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Doch angesichts wachsenden Fachkräftemangels gehört das Engagement der Wirtschaft an Schulen längst zur Normalität. Berufsorientierung, Unternehmenspartnerschaften, Wirtschaftsplanspiele - die Formen sind vielfältig. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Firmen ihr Engagement in der Krise nachlassen", sagt Yvonne Kohlmann, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft "Schulewirtschaft", die viele Kontakte fördert. "Gute Leute zu bekommen, bleibt wichtig." Prognosen zufolge werden in den kommenden Jahren zwischen 200.000 und mehr als 400.000 Akademiker fehlen, vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler.
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