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"Qualitäts- beziehungsweise Haltbarkeitsprobleme" gefunden
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Ältere Studien verweisen auf Qualitätsprobleme
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"Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass Öko-Produkte nicht von sich aus sicherer oder gesünder sind", sagte der Leiter des Instituts für Lebensmittelhygiene der Universität Leipzig, Karsten Fehlhaber. Er forderte, dass objektive Kriterien angelegt werden sollten, um dem Verbraucher sachliche Informationen für dessen Kaufentscheidung zu geben. So habe eine umfassende mikrobiologische, sensorische und chemische Untersuchung von 85 verschiedenen Fleisch- und Wursterzeugnissen bei Öko-Produkten 2005 überdurchschnittlich häufige Qualitäts- beziehungsweise Haltbarkeitsprobleme ergeben.
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Mit moderner Wissenschaft den Biofleisch-Markt erobern
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"Biofleisch soll den Markt erobern"
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Bis auf fünf Prozent soll der Anteil von Biofleisch am Fleischmarkt wachsen, wenn es nach der Forschungsanstalt für Landwirtschaft geht. Dazu müssten aber die Verbraucher ihr Kaufverhalten ändern: Biofleisch ist den meisten zu teuer, Argumente wie die Tierhaltung interessieren kaum jemanden, für den Käufer zählen Preis, Gesundheit und Geschmack. Genau will Prof. Albert Sundrum von der Uni Kassel ansetzen. "Es soll schmecken und ein Produkt für Gourmets sein."
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Freie Haltung und Weidegang im Sommer für Biofleisch
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Sehen Sie den Beitrag "Freie Haltung und Weidegang im Sommer für Biofleisch " in unserer Mediathek
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"Artgerechtes Fleisch heißt Haltung auf Stroh, wir binden die Tiere nicht an, wir erlauben den Weidegang im Sommer und machen die Hörner nicht ab", schildert Hermann Müller, der sich dem Verbund "Neuland" angeschlossen hat. Neuland fördert Betriebe mit höchstens 110 Rindern oder 650 Schweinen. Nur einheimische und gentechnikfreie Futtermittel sind erlaubt. "Wir haben wesentlich geringere Tierarztkosten - es gibt kaum Krankheiten und nur die normalen Impfungen fallen bei uns an."
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 Ab 2009 soll es ein neues EU-Bio-Siegel geben. Innerhalb der EU produzierte Güter und Importe dürfen das neue Zeichen dann tragen, wenn sie zu mindestens 95 Prozent biologisch erzeugt wurden. Die Nutzung gentechnisch veränderter Zutaten bleibt verboten. Es gibt aber eine Toleranzgrenze von 0,9 Prozent für Organismen, die unabsichtlich - etwa durch Pollenflug - genetisch modifiziert werden. |  |
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 Laut Ökobarometer 2007 kaufen rund 55 Prozent aller Deutschen gelegentlich und jeder Fünfte häufig Lebensmittel, die aus ökologischem Anbau stammen. Mittlerweile macht Biofleisch 1,25 Prozent des Fleischgesamtumsatzes in Deutschland aus. |  |
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