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Doping-Aufklärung schon in der Schule gefordert
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Die Prävention müsse schon in der Schule beginnen, forderte Dirk Clasing, Professor für Sportmedizin an der Universität Münster. Gegen Doping helfen auf Dauer nur Aufklärung und Kontrolle. Es gelte, bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig für eine Sportlerkarriere ohne Medikamente zu werben und sie stark zu machen, sich gegen Beeinflussung zu wehren. Clasing warnte vor einer "Kaskade" der Gewöhnung an vermeintlich leistungssteigernde Substanzen. Das beginne beim Zuckertäfelchen bei den Bundesjugendspielen, das wenig helfe, aber Leistungsfähigkeit suggeriere, gehe mit Energiedrinks weiter und reiche bis zur Einnahme anaboler Wirkstoffe mit 16 oder 17 Jahren.
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"Erwachsene bedürfen auch restriktiver Maßnahmen"
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So könnten Anabolika zur völligen Umgestaltung der Person führen, zu Unfruchtbarkeit, psychischen Störungen, Thrombosen oder gar Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod, warnte Clasing. Lebensbedrohlich könne auch die Einnahme von Amphetaminen unter hoher Belastung bei Hitze, Dehydrierung oder Verletzung sein. Gesundheitliche Folgen seien auch bei Blutdoping mit Infusionen oder Epo-Gaben möglich. "Prävention muss früh anfangen", betonte Clasing. Damit sei aber den Aktiven noch nicht geholfen. Bei den Erwachsenen bedürfe es der Aufklärung und restriktiver Maßnahmen wie Dopingkontrollen.
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