Das BMBF und die deutsche Krebshilfe fördern seit 2001 die Untersuchung des
Neuroblastoms, Tumoren, die das Gehirn von 150 Kindern in Deutschland pro Jahr befallen. "Das Problem beim Neuroblastom ist die Heterogenität des Tumors", schildert der Kölner Kinderonkologe Matthias Fischer. "Wir haben auf der einen Seite sehr aggressive Verläufe. Diese Kinder haben trotz intensivster Therapiebemühungen eine schlechte Prognose. Auf der anderen Seite haben wir Tumoren, die spontan verschwinden. Diese beiden Tumor-Subtypen muss man zum Zeitpunkt der Diagnose unterscheiden, um die richtige Therapie zu wählen." Im fortgeschrittenen Stadium lägen die Heilungschancen trotz Chemotherapie nur bei 20 bis 30 Prozent.