Biometrie-Daten sollen Sicherheit beim Fliegen erhöhen
Auf Bayerns geheimem Großflughafen prüfen Forscher neue Sicherheitskonzepte
Auf einem Testflughafen in Fürth bemühen sich Ingenieure darum, Passagiere auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Hier finden Sicherheits-Checks statt, die es auf normalen Flughäfen noch nicht gibt. Damit der Passagier bei seinem gesamten Aufenthalt auf dem Flughafen verfolgt werden kann, werden sein Fingerabdruck und die biometrischen Daten seines Gesichts eingelesen und gespeichert. Sie sind dann fest mit dem Reisenden verknüpft, man kann sie an jeder Stelle wie beim Einsteigen überprüfen.
Auf einem echten Flughafen darf es höchstens eine Stunde dauern, bis ein Koffer einem umsteigenden Fluggast ins nächste Flugzeug folgt. Bunte Streifen im Gesicht helfen, ein 3D-Abbild zu bekommen. Doch weil die Aufnahme derzeit noch ein paar Sekunden dauert, ist sie zu lang für einen Einsatz am Flughafen. Die neue Kamera arbeitet daher mit einem infraroten, unsichtbaren Lichtblitz. Weil die Kamera nicht erst jede einzelne Linie vermessen muss, kann das 3D- Bild in weniger als einer Sekunde entstehen.
Mit dieser Technik lässt sich überprüfen, ob die Person, die eingecheckt hat auch tatsächlich die Person ist, die dann ins Flugzeug steigt. Die Technik arbeitet laut der Forscher so zuverlässig, dass sie auch Zwillinge voneinander unterscheiden kann. Die Verwendung und Übermittlung persönlicher Daten aber findet bei Datenschützern bislang wenig Anklang. In wenigen Jahren sollen die neuen Sicherheitsvorkehrungen Standard sein.

Abheben in die Zukunft: Sicherheit bei Flugzeugen


Der bekannte Mensch: Biometrie

Hochfrequente Strahlen für Sicherheit am Flughafen
"Sicherheit muss man sich leisten wollen"
Dauerbrenner Videoüberwachung und Anti-Terror-Datei

23.03.2007 / mm
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