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"Das Potenzial von Wasserkraft sollte man ausschöpfen"
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Wasserkraft könnte wohl noch mehr Strom bringen
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Vier Prozent des deutschen Stroms kommen derzeit aus 7000 Wasserkraftanalagen. Nach Einschätzung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft könnte dieser Wert auf sechs Prozent steigen. Dies sei einer Studie zufolge möglich, wenn man das Energiepotenzial ausnutzt. Besonders Miniwasserkraftanlagen könnten für kleine Gemeinden eine Möglichkeit der dezentralen Energieversorgung darstellen. Jedes dritte Wasserkraftwerk weltweit wird in Deutschland entwickelt und hergestellt.
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1979 gründet Manfred Volk eine Firma für Wasserkraftanlagen
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Ein Drittel aller Wasserkraftwerke wird in Deutschland hergestellt
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"Es kommt bei den Wählern besser an, wenn ein Politiker neben ein Photovoltaikanlage oder einer Windkraftanlage steht", sagt Haas. "Wasserkraft gilt als old-fasioned und keiner weiß, was die eigentlichen Potenziale sind." 1979 hat der Physiklehrer Manfred Volk seinen Job aufgegeben und die Wasserkraft Volk AG gegründet. Auslöser war ein Stromanschluss, der bei Verlegung zu seinem Haus 100.000 Mark hätte kosten sollen. Er wollte seinen Energiebedarf slbst decken und entwickelte eine eigene Wasserkraftanlage. Inwischen hat das Unternehmen mehr als 100 Kraftwerke in 35 Ländern gebaut und beschäftigt mehr als 60 Personen. Die meisten Aufträge, 95 Prozent, kommen aus dem Ausland.
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Eine Fabrik versorgt sich selbst mit Strom - und andere mit
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Die Manfred Volk AG nutzt die Energie aus Wasser
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Europas erste energieautarke und emissionsfreie Schwermaschinenfabrik ging unter anderem auch auf die Idee von Manfred Volk zurück. Sie wurde am 1. Mai 2000 in Bleibach an der Elz eingeweiht. Manfred Volk wollte ein Kernkraftwerk durch kleine Wasserturbinen ersetzen. Er gehörte Mitte der 1970er Jahre zu den engagiertesten Gegnern des geplanten Atomkraftwerks Wyhl, das schließlich verhindert wurde. Sein ehrgeiziges Ziel war eine ökologische "Zukunftsfabrik", die ihren Energiebedarf komplett selbst deckt. Zum ökologischen Gesamtkonzept der Fabrik gehören Fischtreppen zwischen dem Wasserein- und -auslauf der Turbinenanlage. Dadurch wurde das Flüsschen erstmalig für Fischwanderungen durchgängig.
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Wasserkraft - zweitgrößter Anteil an regenerativen Energien
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Die Wasserkraft ist nach der Windenergie die zweitgrößte Quelle der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. Aus diesen konnten 2007 bereits 14,3 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt werden. Der Beitrag der Wasserkraft blieb mit 21,7 Terawattstunden (TWh) Strom nahezu konstant. Das entsprach gut 28 Prozent an der Stromerzeugung nur aus erneuerbaren Energien. Noch kommt der meiste Strom vor allem aus Kohle- und Atomkraftwerken.
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