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Die Tiere in Kenias Schutzgebiet Massai Mara sind bedroht
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Einige Tierarten werden weniger im Massai Mara
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Die Zahl der Wildtiere in Kenias Naturschutzgebiet Massai Mara, das jährlich tausende Touristen anzieht, ist drastisch zurückgegangen. Die Region gilt zusammen mit der im Nachbarland Tansania angrenzenden Serengeti als eines der beeindruckendsten Naturschutzgebiete in Ostafrika. Doch der Wildtierbestand in dem vermeintlichen Tierparadies ist langjährigen Zählungen zufolge zunehmend bedroht. Die Zahl der Giraffen, Kuhantilopen, Impalas und Warzenschweine hat in nur 15 Jahren "erheblich abgenommen", berichten kenianische Forscher im britischen Fachmagazin "Journal of Zoology". Grund für den Rückgang sei die zunehmende Anzahl menschlicher Siedlungen in dem Gebiet. Die Dorfbewohner nutzen den bisherigen Lebensraum der Tiere als Acker- und Weideland.
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Niekisch: Ohne Grzimek wäre die Serengeti heute ein Acker
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Der Zustand der Serengeti sei Verdienst Grzimeks
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Ohne die Arbeit von Bernhard Grzimek wäre die afrikanische Serengeti nach Überzeugung von Grizmeks Nachfolger Manfred Niekisch für den Naturschutz verloren gegangen. "Die Serengeti wäre nicht mehr eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete der Erde, sondern wahrscheinlich durch Ackerbau und Viehzucht erodiert", sagte Niekisch, Nachfolger Grzimeks als Frankfurter Zoodirektor und Professor für Internationalen Naturschutz. Auch der Frankfurter Zoo und die Zoologische Gesellschaft wären nicht das, was sie heute sind - "wenn es sie überhaupt noch gäbe".
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