Fokus auf das Genom
Nach der Nummer 22 folgten die Gensequenzen aller 23 Chromosomen
"Alle meine Gene"
Die Folgen der Entschlüsselung sind noch unklar
Die Entzifferung des menschlichen
Genoms
hat weitreichende Konsequenzen für die Pharma- und Biotechnik-Industrie.
Genom entschlüsselt - Wir wissen nicht alles
"Es wird niemals zu der Situation kommen: 'Zeig mir deine Gene und ich sage dir, wer du bist'", meint der Humangenetiker Prof. Claus Bartram.
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Forscher setzen 100.000 Gene auf eine Karte
100.000 Menschen, ihr Leben, ihre Gene - all diese Daten sammeln Genforscher in Europa, um daraus eine Karte des menschlichen Genoms zu erstellen: Welche Genvarianten sind für Unterschiede verantwortlich?
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Von Chromosom 22 bis zum Klonschaf "Dolly"
10 Jahre nano bedeuten auch fast zehn Jahre Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes. A, T, C, G - nach jahrelanger Forschung war es 2000 gelungen, die Arbeitsversion des menschlichen Genoms vorzulegen.
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Zehn veröffentlichen ihr Genom
"Ich hoffe, dass meine Daten und meine Teilnahme am Genome-Projekt die Genforschung vorantreiben wird und wir davon am Ende alle profitieren", so John Halamka von der "Harvard Medical School". Zehn US-Wissenschaftler haben ihr Genom im Internet veröffentlicht.
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Forscher veröffentlichen DNA-Sequenz von Craig Venter
Menschen unterscheiden sich genetisch weit mehr von einander als bislang angenommen. Das geht aus der kompletten Entzifferung des Erbguts von US-Genpionier Craig Venter hervor. "Mit dieser Veröffentlichung zeigen wir, dass die Variationen von Mensch zu Mensch sieben Mal größer sind als zuvor geschätzt. Das heißt, dass wir Menschen genetisch gesehen wirklich Individualisten sind", sagte Venter. Er hat sein komplettes Erbgut (Genom) sequenzieren lassen und nach seinen Krankheitsanlagen gespäht.
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Craig Venter: "Keine Angst vor dem genetischen Code"
Der US-amerikanische Genpionier Craig Venter hat sein Erbgut entschlüsselt und die Informationen in einem Fachjournal vorgestellt. Damit kann sich jetzt buchstäblich alle Welt ein Bild von seinen Anlagen für bestimmte Krankheiten und Persönlichkeitsmerkmale machen. Das US-Wissenschaftsmagazin "PLoS Biology" (Public Library of Sciences) veröffentlicht Venters Arbeit im Internet.
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Forscherteam entdeckt ein Gallenstein-förderndes Gen
Ein deutsch-rumänisches Forscherteam hat eine Genvariante entdeckt, die das Risiko für Gallensteine deutlich erhöht. Jeder zehnte Europäer trägt diese Variante in seinen Erbanlagen. Laut der Studie entwickelt sich bei den Betroffenen im Laufe des Lebens zwei- bis dreimal so häufig ein Gallenstein. Das Gen enthält demnach die Bauanleitung für eine molekulare Pumpe, die Cholesterin aus der Leber in die Gallenwege befördert - den Stoff, aus dem die meisten Gallensteine entstehen.
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Gen-Unterschiede beim Menschen größer als erwartet
Die genetischen Unterschiede zwischen Menschen deutlich größer als bislang erwartet. Wie "Nature" berichtet, könnte sich danach die Annahme als Irrtum erweisen, dass die sechs Milliarden Menschen auf der Erde zu 99,9 Prozent übereinstimmende Erbanlagen haben. Eine internationales Forscherteam überprüfte das mehrfache Vorkommen oder Fehlen bestimmter Genabschnitte. Sie kamen bei Menschen unterschiedlicher Herkunft auf 144 Unterschiede in 2900 Genen.
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Systembiologie: neues Forschungsnetz in der Schweiz
Seit kurzem gibt es in der Schweiz ein neues Forschungsnetz: "SystemsX" vereint Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und soll sie europaweit an die Spitze der Systembiologen bringen. Diese erforschen das Zusammenspiel der Gene im Körper. Die Sequenz des Erbmaterials ist zwar schon seit mehreren Jahren bekannt, sie allein kann jedoch noch nicht erklären, wie der Körper funktioniert. Erst wenn man weiß, wie Gene in Kombination wirken, kann man einen "Schaltplan" des Körpers erstellen.
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Forscher klären die Feinstruktur von Chromosom 8 auf
Der Aufbau des menschlichen Chromosoms 8 ist aufgeklärt: Ein internationales Forschungsteam hat die aus 142 Millionen Bestandteilen (Basen) bestehende Sequenz entziffert. Das Chromosom habe zwar relativ betrachtet nicht viele Gene, teilten die ebenfalls beteiligten Forscher des Leibniz Instituts für Altersforschung in Jena mit. Dennoch hoffe man, mit den neuen Daten die Evolution des menschlichen Genoms und die Entstehung von Krankheiten jetzt besser zu verstehen.
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Jedes fünfte menschliche Gen ist bereits patentiert
Auf jedes fünfte bekannte menschliche Gen ist in den USA ein Patent angemeldet worden. Im Zentrum der vor allem von privaten Unternehmen patentierten Gene stünden Abschnitte, die in Verbindung mit Krankheit und Gesundheit gebracht werden, betonen die beiden US-amerikanischen Wissenschaftler Kyle Jensen und Fiona Murray in der Wissenschaftsfachzeitschrift "Science".
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Der Mensch hat weniger Gene als bisher angenommen
Der Mensch besitzt 20.000 bis 25.000 Gene und damit deutlich weniger als die angenommenen 30.000 bis 40.000. Dies geht aus der nun weitgehend kompletten Version des menschlichen Genoms hervor, die das internationale Humangenomprojekt (IHGSC) im britischen Fachjournal "Nature" (Bd. 431, S. 931) vorstellt. Die Zahl der chemischen Bausteine des Erbmoleküls DNA beziffert das Konsortium nun auf 3,08 Milliarden.
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"Die Gene sind nicht der Schlüssel zur Perfektion"
Gene beherrschen uns als Tyrannen und sind nicht der Schlüssel zum perfekten Leben. Das meint der Lebenswissenschaftler und Buchautor Werner Bartens. "Der perfekte Mensch ist eine Vision. Wer in einem Bereich perfekt ist, der ist das noch lange nicht in allen anderen - und wenn er es in allen wäre, dann wäre das ein seltsames roboterhaftes Wesen. Uns geht es ja jetzt schon so, dass uns manche Sporthelden wie Oliver Kahn besonders menschlich vorkommen in dem Moment, in dem sie Schwächen zeigen."
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"Mister Genom": Craig Venter
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Bücher statt Schnipsel
Der Mensch und seine Gene
Stellungnahme der Forscher
Das Genom und seine Folgen
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Von Fliegen und Menschen
Gene für Millionen?
Waffenstillstand im Krieg der Gene
Genomprojekt: Krankheitsursache entschlüsselt
Genetik im Umbruch