Geothermie im Fokus
Der Schritt zur Wärme aus 2000 Metern Tiefe fängt mit kleinen Leitungen an
Der Strom der Erde
Geothermie als weitere alternative Energie möglich
Nach Angaben der Geothermischen Vereinigung strahlt die Erde vier Mal mehr Energie in den Weltraum ab, als die Menschheit derzeit verbraucht.
Hoch für Tiefenstrom
Die Erdwärme wird sich nach Auffassung des Bundesverbandes Geothermie zu einer der wichtigsten Energiequellen entwickeln.
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Strom aus der Erde in 3D
"Seit einigen Jahren setzen wir 3D-Seismik ein, um Geothermie vorzuerkunden", sagt der Geophysiker Dr. Ewald Lüschen.
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Risiko aus dem Boden
Die Bohrlöcher der Erdwärmesonden im südbadischen Staufen werden mit einem sulfatbeständigen Zement bearbeitet, um sie abzudichten.
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Erdwärmebohrung lässt Wiesbaden versinken
Eine Erdwärmebohrung in Wiesbaden hat versehentlich eine unter Druck stehende Wasserblase getroffen - in der Folge wurde das Zentrum der hessischen Landeshauptstadt fast einen Tag lang unter Wasser gesetzt.
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Strom aus Unterhachinger Erdwärme
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat am Dienstag, 2. Juni 2009 in Unterhaching bei München das bundesweit größte Erdwärmekraftwerk offiziell eröffnet. In der Geothermie-Technik sei Deutschland herausragend, betonte Gabriel.
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Die Erde war heiß von Anfang an
Die Hitze des Erdinnern stammt aus der Entstehungszeit unseres Planeten. Sie macht ein Drittel der Energie aus, die die Erde in den Weltraum abstrahlt. "Man geht heutzutage davon aus, dass Planeten zusammen mit ihren Sternen gemeinsam entstehen", weiß der Astronom Sebastian Wolf. Um junge Sterne kreisen Scheiben aus Staub und Gas. Diese protoplanetaren Scheiben sind die Überreste aus der Sternentstehung.
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Die Geothermie kommt nur langsam
"Die Geothermie ist eine Bergbautechnologie und wird darum ganz anders verlaufen als Windkraft und Photovoltaik", meint der Geophysiker Jörg Baumgärtner. "Der Markt wird nicht schlagartig einsetzen, sondern sich entwickeln - und mit Sicherheit langsamer als andere erneuerbare Energien."
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Geothermie auf dem Vormarsch
"Wir haben unsere Erwartungen erfüllt", sagt Diplom-Ingenieur Peter Hauffe vom Geothermiekraftwerk Landau. "Das Kraftwerk ist 90 Prozent der Zeit am Netz gewesen." Am Mittwoch, 21. November 2007 das Erdwärmekraftwerk in Rheinland-Pfalz ist nach drei Jahren Vorbereitung offiziell in Betrieb gegangen.
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Aluminiumwerke zerstören Islands unberührte Natur
"Island belügt die Welt, wenn es sagt, dass die Geothermiekraftwerke erneuerbare Energien liefern", sagt der Journalist Omar Ragnarsson. "In der Umgebung von Reykjavik saugen so viele davon Energie aus dem der Erde, dass sie in meinen Augen in 50 Jahren nutzlos sein könnten." Er ist zum landesweiten Symbol für den Widerstand gegen neue Aluminiumwerke geworden ebenso wie die Sängerin Björk. 2008 lockten sie und Islands erfolgreichste Rockband Sigur Rós zum Protestkonzert.
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Forscher wollen warmen Fluss unter Tiber nutzen
Ein Forscherteam um den Vulkanologen Franco Barberi hat in Rom einen Fluss gefunden, der 30 bis 60 Meter unterhalb des Tibers verläuft. Laut Barberi entwickeln sich dadurch neue Möglichkeiten, Wasser für die Wärmeenergieversorgung der Stadt Rom zu nutzen.
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Überkritisch-fluides Wasser als Energiequelle
Die Forscher des Island-Tiefenbohrungsprojekts um den Geologe Àsgrimur Gudmundsson und den Geophysiker Ólafur Flóvenz wollen überkritisch-fluides Wasser aus fünf Kilometern Tiefe nutzen, um mit ihm nutzbare Energie zu gewinnen. Die unterirdischen Magmakammern der Vulkaninseln erhitzen das Wasser auf 500 Grad Celsius, in der Tiefe liegt sein Druck bei mehr als 221 Bar. Es überschreitet seinen kritischen Punkt und ist damit weder gasförmig noch flüssig, aber sehr energiereich.
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Geothermie erzeugt "nennenswert Strom"
Am Mittwoch, 21. November 2007 ging das Erdwärmekraftwerk in Rheinland-Pfalz ist nach drei Jahren Vorbereitung offiziell in Betrieb. Die Landauer Anlage sei das erste deutsche Erdwärmekraftwerk, in dem "nennenswert Strom erzeugt wird", sagt Roman Storz vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. Das 20 Millionen Euro teure Projekt, das mit heißem Wasser aus tieferen Erdschichten arbeitet, kann Strom für mehr als 6000 Haushalte und Fernwärme für rund 300 Haushalte produzieren.
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Geothermie-Projekt verursacht weiteres Beben
Rund einen Monat nach dem künstlich ausgelösten Erdstoß im Raum Basel hat das umstrittene Geothermie-Projekt in der nördlichen Schweiz ein weiteres Beben verursacht. Nach Angaben von Schweizer Experten und des Unternehmens Geopower (Basel) wurde am Morgen des Samstag, 6. Januar 2007 um 08.19 Uhr ein Beben mit einer Stärke von 3,1 gemessen. Es stehe im Zusammenhang mit dem Basler Geothermie-Projekt. Das Epizentrum befinde sich nah am Bohrloch des Erdwärme-Projekts.
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