"Die meisten Exoplaneten haben wir anhand einer winzigen Veränderung der (Radial-) Geschwindigkeit ihrer Sterne entdeckt, da dieser eine Planet um sie kreist", schildert der Genfer Astrophysiker Michel Mayor. "Unser Spektrograph ist empfindlich genug, um dieses Eiern messen zu können." Wenn ein ferner Planet seinen Stern umkreist, dann zerrt seine Schwerkraft am Stern minimal, doch messbar. Der Stern eiert und tanzt. Jeder Stern, der so rhythmisch wackelt, muss demnach von einem anderen Körper umgeben sein. Jedoch muss er die Masse unseres Jupiters haben. Eine Welt von der Größe der Erde zerrt zu schwach.