Unser höllischer Nachbar: unbekannter Morgenstern
Die Venus hat eine Oberflächentemperatur beträgt im Schnitt 470 Grad Celsius
Unser Nachbarplanet Venus ist mit einem Durchmesser von 12.100 Kilometern fast so groß wie die Erde, aber sehr lebensfeindlich. Die Oberflächentemperatur beträgt im Schnitt 470 Grad Celsius. Weil sie unter einer dichten Wolkendecke liegt, bleibt die Venusoberfläche den Beobachtern auf der Erde verborgen. Luft zum Atmen bietet die Venusatmosphäre ebenfalls nicht: Sie besteht zu 96 Prozent aus Kohlendioxid, zu 3,5 Prozent aus Stickstoff und unter anderem aus Wasser und Schwefeldioxid.
Spektrometer untersucht Treibhauseffekt auf der Venus
Ein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeltes Spektrometer macht die Wärmestrahlung in verschiedenen Schichten der Venus-Atmosphäre sichtbar und gibt so Aufschluss über das dort herrschende Wettersystem. Mit Hilfe des Instruments wollen die Forscher des DLR neue Einsichten in die Entstehung des Treibhauseffekts auf dem erdähnlichen Planeten gewinnen. Sie hoffen, diese Erkenntnisse zur Beurteilung des Klimawandels auf der Erde nutzen zu können.
Die Venus ist der Erde sehr viel ähnlicher als vermutet
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Unser Nachbar, die Venus ist der Erde sehr viel ähnlicher als vermutet. Es blitzt und gewittert und am Südpol bilden sich mächtige Wolkenwirbel, die an die großen Luftströme am Nordpol der Erde erinnern. Zudem kann man an unserem Nachbarplaneten den gefürchteten Treibhauseffekt des Kohlendioxids studieren. Das ergaben Messungen der Raumsonde "Venus Express", die am Mittwoch, den 28. November 2007 in Paris von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa vorgestellt wurden.
Millionen Menschen sahen ein seltenes Himmelsereignis
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Millionen Menschen zwischen London und Neu Delhi konnten am späten Montag, den 18. Juni 2007 ein seltenes Himmelsereignis beobachten: Die schmale Mondsichel und der Planet Venus kamen sich am Firmament ungewöhnlich nahe. Mit bloßem Auge ließ sich verfolgen, wie der Erdtrabant vor dem Planeten vorbei zog, ihn bedeckte und wieder freigab. Es habe ausgesehen, als würde die Mondsichel einen hellen Stern auf die Schippe nehmen wollen, berichtete ein Augenzeuge in Neu Delhi, Indien.
Venus-Mission schwenkt in endgültige Umlaufbahn ein
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Europas erste Venus-Mission ist in ihre endgültige Umlaufbahn um den Schwesterplaneten eingeschwenkt. Wie die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Dienstag, 9. Mai 2006 in Paris berichtete, schwebt die Sonde Venus Express seit Sonntag in einem elliptischen Orbit um den Morgenstern. Dabei kommt die Sonde teils bis zu 250 Kilometer an die Venus heran; beim fernsten Punkt ist es bis zu 66.000 Kilometer von dem sechsten Planeten des Sonnensystems entfernt.
Europas erste Raumsonde zur Venus ist angekommen
Fünf Monate nach dem Start hat Europas erste Raumsonde zur Venus ihr Ziel erreicht. Die Sonde "Venus Express" schwenkte am Dienstag, 11. April 2006 pünktlich um 10.07 Uhr in eine Umlaufbahn um den lebensfeindlichen Nachbarplaneten der Erde ein. Eine Stunde später kam die endgültige Erleichterung: Der Satellit hat nicht nur die Reise von 400 Millionen Flugkilometern, sondern auch das Manöver problemlos überstanden und mittlerweile auch seine Antenne zur Erde ausgerichtet.
"Venus Express" erkundet die Magnetfelder des Planeten
Die erste europäische Raumfahrtmission zur Venus soll unseren Nachbarplaneten genau erkunden. Wichtige Teile wie die Schutzfolie oder ein Messgerät für Magnetfelder stammen aus Österreich. Weil "Venus Express" praktisch eine Zwillingssonde des "Mars Express" ist, ist die Aktion vergleichsweise billig. Die Venus-Sonde besteht zu 80 Prozent aus Ersatzteilen der Mars-Sonde. Die Spezialfolie aus Österreich soll die Sonde vor den extremen Bedingungen des Weltalls schützen.
Raumsonde "Venus Express" ist erfolgreich gestartet
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Die europäische Raumsonde "Venus Express" ist erfolgreich zum Nachbarplanet der Erde gestartet. Zwei Stunden nach dem Start vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan empfing das Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa) am Morgen des Mittwoch, 9. November 2005 das erste Funksignal, wie Flugdirektor Paolo Ferri bekannt gab.
Start des "Venus Express" für 9. November geplant
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Der verschobene Start der europäischen Planetensonde "Venus Express" vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan sei auf den 9. November um 4.33 Uhr MEZ festgelegt worden, entschied die für Raketenstarts zuständige staatliche Kommission in Moskau nach Angaben der Raumfahrtagentur Roskosmos. Der ursprünglich für den 21. Oktober 2005 geplante Start war wegen einer Verunreinigung der Trägerrakete abgebrochen worden. Die Planetensonde soll 2006 ankommen.
Ziel Nachbarplanet - Raumsonden Richtung Venus
Die nach der römischen Göttin der Liebe benannte Venus strahlt als Morgen- oder Abendstern an unserem Himmel. Es ist der hellste Körper nach Sonne und Mond. Ergebnisse aus den seit den 1960er Jahren laufenden Forschungen schreckten romantische Geister allerdings ab: Bei Bodentemperaturen von mehr als 450 Grad Celsius ist die Venus kein göttliches Geschöpf, sondern schlicht höllisch heiß und knochentrocken. Die spektakulärsten der rund 30 Missionen seit 1961.
Start des europäischen "Venus Express" verschoben
Der für Mittwoch, 26. Oktober 2005 geplante Start der europäischen Planetensonde "Venus Express" wird wegen eines technischen Problems um einige Tage verschoben. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation (Esa) mit. Bei letzten Startvorbereitungen auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan seien Verunreinigungen in der Verkleidung der Sojus/Fregat-Startrakete bemerkt worden. Daraufhin wurde der Start nach Esa-Angaben vorerst ausgesetzt.
Venus wanderte über die Sonne
Erstmals seit 122 Jahren ist am Morgen des Dienstag, 8. Juni 2004 der Planet Venus vor die Sonne getreten. Bis zum frühen Nachmittag ist der Planet Venus als kleiner schwarzer Punkt über die Sonnenscheibe gezogen.
Transit für die Wissenschaft
Wissenschaftlich waren die Venus-Durchgänge der vergangenen Jahrhunderte vor allem zur Bestimmung der Entfernung von Sonne und Erde bedeutsam. In England errechnete der Astronom Edmund Halley (1656-1742) einen Venus-Transit für den 6. Juni 1761. Ein Schiff wurde ausgerüstet, um zur Beobachtung nach Sumatra aufzubrechen - doch die Expedition scheiterte.
Im Westen geht die Sonne auf
Wenn es auf einem Planeten in unserem Sonnensystem möglich ist, dass dereinst Menschen dort leben werden, könnte es die Venus sein: Denn im Unterschied zum Mars kann sie eine Atmosphäre halten - die es auch gibt und die für die höllischen Temperaturen sorgt. Vielleicht gibt es sogar schon Leben auf der Venus.
Venus brachte Lichtjahre Erleuchtung
"Erst die genaue Bestimmung des Abstandes Erde-Sonne ermöglichte die Bestimmung aller anderen Dimensionen im Sonnensystem - und in weiterer Folge auch der Dimensionen des gesamten Universums", erläutert Franz Kerschbaum von der Universitäts-Sternwarte Wien. Die Wiener Astronomen haben einen besonderen Bezug zum Venustransit.
Venus trifft Helios
Am 8. Juni 2004 zieht unser innerer Nachbarplanet Venus in einer Art Mini-Sonnenfinsternis als dunkler Punkt vor der Sonne vorbei. Zwischen 7.20 Uhr und 13.23 ist während des Durchgangs der Morgenstern als dunkler Punkt vor der Sonne erkennbar, etwa ein Dreißigstel des Sonnendurchmessers groß.


Ein Jahrhundert-Punkt

Leben auf Mars und Venus?
Venus war womöglich belebt
Die Venus ist einfach anders
Europas Griff zum Morgenstern

04.06.2004, zuletzt aktualisiert am 02.11.2009 / mp
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