Rauchen: Zahlreiche Giftstoffe Zug um Zug
Im Rauch gibt es etwa 4000 chemische Substanzen, im Tabak 600 Zusatzstoffe
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Im Tabakrauch gibt es etwa 4000 chemische Substanzen, viele von ihnen krebserregend. 600 Zusatzstoffe finden sich im Tabak. Einige dieser Stoffe kaschieren den strengen Geschmack, Glycerin hält den Tabak länger frisch, spezielle Salze sorgen dafür, dass die Zigarette durchgehend glimmt. Andere Stoffe fördern Studien zufolge aktiv die Entwicklung einer Sucht. Vanille, Schokolade, Kakao und verschiedene Aromastoffe dienen dazu, den Zigarettenrauch milder zu gestalten.
Millionen Deutsche gefährden sich durch weiche Drogen
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Ungeachtet aller Appelle gefährden sich Millionen Menschen in Deutschland durch Zigaretten, Alkohol und Medikamente. Die Zahl der Drogentoten ist nach einem historischen Tiefstand 2007 um 98 auf 1394 Menschen gestiegen, wie aus dem Drogen- und Suchtbericht 2008 hervorgeht, den die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) in Berlin vorstellte. Zu den vielfältigen Ursachen zähle das gestiegene Alter der Abhängigen, heißt es. Im Vorjahr war die Zahl der Drogentoten auf den niedrigsten Stand seit 1989 gesunken.
Krebsforschungszentrum gibt Tipps gegen das Rauchen
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Zehn Tipps des Deutschen Krebsforschungszentrums sollen helfen, die Lust auf die Zigarette ein für alle Mal zu überwinden. Dazu zählt der Rat: "Setzen Sie sich ein Datum." Der Termin für die letzte Zigarette sollte bald sein - innerhalb der nächsten drei Wochen. Und es sollte eine nicht zu stressige Zeit sein. Ist das Datum gesetzt, ist eine Verschiebung tabu. Hilfe ist keine Schande: Hausarzt, Familie oder professionelle Berater können dazu beitragen durchzuhalten.
Rauchverbot an öffentlichen Plätzen senkt Herzinfarkte
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Die Zahl der Herzinfarkte bei Nichtrauchern sinkt, wenn das Rauchen an öffentlichen Plätzen verboten wird. Wissenschaftler der US-amerikanischen Universität von Indiana verglichen vier Jahre lang Infarkt-Patienten aus zwei unterschiedlichen Regierungsbezirken. In einem der Regierungsbezirke wurde im Laufe der Studie ein Rauchverbot eingeführt. In der Folge verringerte sich danach die Zahl der Herzinfarkte bei Nichtrauchern um fast drei Viertel. In den beiden Raucherbezirken änderte sich nichts.
Ministerium prüft Schockbilder auf Zigarettenschachteln
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Die Deutsche Krebshilfe tritt dafür ein, Raucher auch durch abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln vor den lebensbedrohlichen Folgen ihrer Sucht zu warnen. Deutschland solle dem Beispiel Großbritanniens und anderer Länder folgen, sagte die Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Im Bundesgesundheitsministerium wird geprüft, ob solche abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln eingeführt werden sollen.
Zigarettenrauch kann Gene konstant an- oder abschalten
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Forscher der Universität Vancouver glauben, dass der Zigarettenrauch dauerhaft Gene ab- und anschaltet - ein Zustand, der sich manchmal auch dann nicht ändert, wenn der Mensch nicht mehr zur Kippe greift. Die Wissenschaftler hatten die Lungenzellen von Rauchern, von ehemaligen Rauchern und von absoluten Nichtrauchern verglichen.
Wasserpfeifen sind große Gefahr für Jugendliche
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Auf den Bänken liegen gemütliche Kissen, an die Wand dahinter ist eine große Wüstenlandschaft gemalt, und in regelmäßigen Abständen ist ein sanftes Blubbern zu hören: Wasserpfeifen werden auch in Deutschland immer beliebter. Inzwischen werden sie bundesweit in zahlreichen Kneipen und Lokalen angeboten. Vor allem Jugendliche ziehen gerne an den oft aufwendig verzierten Pfeifen. Das Problem: Die meisten Raucher sind sich der tatsächlichen Gefahr nicht bewusst.
Millionen Deutsche haben eine Verengung der Atemwege
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Rund drei Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer gefährlichen und meist auf das Rauchen zurückgehenden chronischen Verengung der Atemwege. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer Instituts für experimentelle Medizin zu "chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen" (COPD) im internationalen Vergleich. In dem für Deutschland als Modellregion ausgewählten Großraum Hannover zeigten gut 13 Prozent der untersuchten über 40-Jährigen Symptome der Erkrankung.
Aktionsbündnis will ein umfassenderes Rauchverbot
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Zwei Tage vor dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2007 haben sich das Aktionsbündnis Nichtrauchen und die Deutsche Herzstiftung für ein umfassendes Rauchverbot ausgesprochen. Das vom Bundestag beschlossene Verbot sowie die bisherigen Gesetzesentwürfe der Länder seien zwar begrüßenswert, gingen aber in vielen Punkten nicht weit genug, sagte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Notwendig sei eine bundesweit einheitliche, gesetzliche Regelung mit Rauchverboten in der gesamten Gastronomie.
Mindestens jeder vierte junge Mensch suchtgefährdet
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Mindestens jeder vierte junge Mensch in Deutschland ist nach Einschätzung von Experten suchtgefährdet. Bis zu fünf Millionen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 25 Jahren konsumierten zu früh zu viel Alkohol und Drogen, sagte der Geschäftsführer des Fachverbands Drogen und Rauschmittel (fdr), Jost Leune. "Das Einstiegsalter für Tabakkonsum liegt bei 11,6 Jahren, für Alkohol bei 12,1 und für Cannabis bei 14,6 Jahren." Sie trügen ein hohes Risiko, alkohol- oder drogenabhängig zu werden.
"Tabaklobby hat die Wissenschaft massiv beeinflusst"
Dr. Thilo Grüning von der "London School of Hygiene and Tropical Medicine" hat Dokumente gefunden, die belegen sollen, dass die Tabaklobby deutsche Wissenschaftler "massiv" beeinflusst habe. "Man muss davon ausgehen, dass auch von der Tabakindustrie bezahlte Wissenschaftler und Ärzte das Meinungsbild anderer Wissenschaftler, der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger beeinflusst haben und so jahrzehntelang Tabakkontrollpolitik in Deutschland blockiert haben."
Alkohol und Tabak schlimmer als Cannabis und Ecstasy
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Die Alltagsdrogen Alkohol und Tabak sind gefährlicher als Cannabis und Ecstasy. Das geht aus einem Drogen-Ranking hervor, in dem britische Forscher die Gefährlichkeit legaler und illegaler Rauschmittel einschätzen. Heroin, Kokain, Babiturate und Methadon führen die Liste an. Bereits auf Platz fünf rangiert der Alkohol, gefolgt von Tabak auf Platz neun. Cannabis und Ecstasy landen auf elf und achtzehn. Die Forscher hatten Suchtpotenzial, soziale Folgen und körperliche Langzeitschäden untersucht.
Rauchverbot macht Kneipenpersonal rasch gesünder
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Ein Rauchverbot in Gaststätten macht sich nach Erkenntnissen des Deutschen Krebsforschungszentrums bei der Gesundheit des Personals sehr schnell bemerkbar. Wissenschaftler um Luke Clancy aus Dublin konnten zeigen, dass sich nicht nur die Lungenfunktion der nichtrauchenden Mitarbeiter deutlich verbesserte, sondern auch Beschwerden wie gerötete Augen, Reizungen des Rachenraumes und Husten am Morgen zurückgingen.
Sportliche Betätigung mindert Entzugserscheinungen
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Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte öfter mal spazieren gehen, denn schon fünf Minuten leichte körperliche Betätigung reduziert typische Entzugserscheinungen wie Stress, Beklemmung und Konzentrationsschwierigkeiten. Das haben britische Wissenschaftler der Universität Exeter durch die Auswertung mehrerer Studien herausgefunden. Wer sich ein wenig sportlich betätigt, spazieren geht oder Rad fährt, hält es viermal länger ohne Zigarette aus als diejenigen, die sich nicht bewegen.


Die Bundesländer handhaben Rauchverbote uneinheitlich



Schweizer Forscher entwickelt Impfstoff gegen Nikotin



Rauchverbots-Regelungen in Europa



Gesundheitliche Verbesserungen beim Rauchstopp



Krebstod durch Rauchen



Tabakkonsum in Deutschland

Unbekannte Volkskrankheit COPD - Sterberate steigt
Spontaner Verzicht aufs Rauchen ist öfter erfolgreich
Tägliche Tabakmenge liegt den Rauchern in den Genen
Zigaretten-Zusatzstoffe werden nach EU-Votum überprüft
Schweizer Thomas Hoffman will rauchen ohne Rauch
Passivrauchen in der Kindheit erhöht das Krebsrisiko
Rauchen macht dauerhaft für "Futter" empfänglich
Lungenkrebs-Todesrate bleibt bei Frauen weiter hoch
Fast ein Drittel der Raucher hat auch Raucherhusten
Nach einem Tag ohne Zigarette sinkt das Infarktrisiko
Täglich glimmen 370 Millionen Zigaretten in Deutschland
Zahl der Drogentoten auf niedrigstem Stand seit 1989
Wasserpfeifen sind genauso schädlich wie Zigaretten
Rauchen in der Schwangerschaft gefährdet die Enkel
Todesfälle wegen Rauchens bei Frauen fast verdoppelt
Alkohol weltweit ebensolche Gesundheitslast wie Tabak
Kinder greifen immer früher zu Zigaretten und Alkohol
"Rauchen wird bei Jugendlichen zunehmend uncool"
Hessen führt totales Rauchverbot an Schulen ein
Gen für rasche Nikotin-Abhängigkeit entdeckt
Rauchen kann Glücksgefühle auch dämpfen
Höhere Tabaksteuer bringt mehr Nichtraucher hervor
Regierung will Risiken des Passivrauchens bekämpfen
Raucher sterben zehn Jahre früher
Speichel kann bei Rauchern Krebs auslösen
Pfeife gefährlicher als angenommen
Nichtrauchen findet im Kopf statt
Zigaretten speziell für Kinder
Nikotin macht Jugendliche schneller abhängig als angenommen
Immer mehr junge Raucher

28.05.2004, zuletzt aktualisiert am 05.05.2008 / mp
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