Aids: Noch immer tödlich - die Zahlen
Der Weltaidsbericht verzeichnet 3,1 Millionen Todesfälle durch die Immunschwäche
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Mit 40,3 Millionen HIV-Infizierten weltweit leben nach Angaben der Vereinten Nationen 2005 mehr Menschen mit dem Virus im Blut als jemals zuvor. Der Weltaidsbericht verzeichnet 4,9 Millionen neue Infektionen mit dem Erreger und 3,1 Millionen Todesfälle durch die Immunschwäche. Die Zahlen sind für Ende 2005 geschätzt. Betroffen sind neben Afrika vor allem Osteuropa und Asien, wo sich Aids sehr schnell ausbreitet. In Osteuropa droht nach Ansicht von Experten eine rasante Ausbreitung von Aids.
Ein sorgloser Umgang mit HIV trägt die Krankheit weiter
Aus Anlass des Weltaidstags am 1. Dezember 2008 hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) vor einem sorglosen Umgang mit der Immunschwächekrankheit Aids gewarnt. Jeder müsse sich immer wieder bewusst machen: "Aids ist nicht heilbar. Die beste Vorbeugung ist und bleibt, sich durch ein Kondom zu schützen", sagte die Politikerin. In Deutschland leben nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit 63.500 Menschen mit dem Aidserreger HIV im Blut.
Aidsepidemie liegt nach wie vor auf hohem Niveau
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Die globale Aidsepidemie stabilisiert sich auf einem "inakzeptabel hohen" Niveau: Jeden Tag stecken sich rund 7500 Menschen neu mit dem Aids-Erreger HIV an, weltweit seien bereits rund 33 Millionen Menschen infiziert, berichtete das Aidsprogramm UNAIDS der Vereinten Nationen am 29. Juli 2008. Etwa 2 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr an den Folgen der Immunschwäche gestorben, rund 2,7 Millionen infizierten sich neu, heißt es im Weltaidsbericht 2008.
"Kampf gegen Aids beginnt sich langsam auszuzahlen"
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Die Investitionen seit 1998 in den weltweiten Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids beginnen sich langsam auszuzahlen. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Vereinten Nationen, den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag, 10. Juni 2008 bei einer hochrangig besetzten Aidskonferenz in New York vorlegte. Demnach ist sowohl die Zahl der Aidstoten als auch die der Neuinfektionen rückläufig. Dennoch warnten die UN vor einem Nachlassen der Bemühungen.
Zahl der Aids-Infizierten sinkt - zumindest auf dem Papier
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Die Zahl der mit Aids infizierten Menschen ist nach offiziellen Zahlen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) vom Dienstag, 20. November 2007 von fast 40 Millionen 2006 auf 33,2 Millionen gesunken - doch der Rückgang dürfte vor allem auf die Bereinigung früherer, überhöhter Schätzungen zurückzuführen sein. Zum ersten Mal gebe es aber einen Rückgang bei der weltweiten Zahl der Aids-Toten, erklärte Kevin De Cock vom HIV-Programm der WHO. WHO und Unaids stellen am Mittwoch ihren Aids-Bericht vor.
Vereinte Nationen empfehlen routinemäßige Aidstests
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Die Gesundheitsbehörden sollten nach Einschätzung der UN Patienten routinemäßig einen Aids-Test anbieten. In den neuen Richtlinien der Vereinten Nationen hieß es, die Ärzte und Schwestern sollten nicht erst auf eine entsprechende Bitte hin einen Aids-Test machen. Allerdings müsse der Patient einem solchen Test zustimmen. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) schätzt, dass rund 80 Prozent der HIV-Infizierten in den Entwicklungsländern nicht von ihrem Zustand weiß.
Millionen Menschen mit HIV sind ohne Medikamente
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Ungeachtet deutlicher Fortschritte bei der Versorgung HIV-Infizierter mit Medikamenten bekommen immer noch Millionen Bedürftige keine der lebensverlängernden Mittel. Nur knapp 28 Prozent von etwa 7,1 Millionen Behandlungsbedürftigen in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen werden mit antiretroviralen Medikamenten versorgt, die den Aidserreger HIV wirksam eindämmen. Das berichteten die Vereinten Nationen. Weltweit leben rund 40 Millionen HIV-Infizierte.
Aids, Tabak und Unfälle häufigste Todesursachen 2030
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Aids, Tabak und Verkehrsunfälle nehmen nach Prognose der Weltgesundheits-Organisation (WHO) in den nächsten 25 Jahren als Todesursachen zu. Die Immunschwäche Aids wird demnach bis zum Jahr 2030 die weltweit häufigste tödliche Infektionskrankheit. Etwa 6,5 Millionen Menschen pro Jahr werden dann an den Folgen der Virusinfektion sterben, berichten Colin Mathers und Dejan Loncar von der WHO. Die Zahl der Aidstoten liegt nach Angaben der Vereinten Nationen 2006 bei 2,9 Millionen.
Kondomgebrauch in Afrikas hat deutlich zugenommen
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Junge Frauen im südlichen Afrika haben immer häufiger geschützten Sex. Das zeigt eine Studie von John Cleland von der Londoner Hochschule für Tropenmedizin und Mohamed Ali von der Weltgesundheits-Organisation (WHO). Zwischen 1993 und 2001 ist der Anteil der Frauen, deren Geschlechtspartner Kondome benutzten, von 5,3 auf 18,8 Prozent gestiegen. Etwa 60 Prozent gaben die Verhütung einer Schwangerschaft als Grund für die Verwendung eines Kondoms an, nicht etwa den Schutz vor Infektionen.
Kondommüdigkeit mit Folgen: mehr HIV-Neuinfektionen
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"Es hat eine gewisse Kondommüdigkeit eingesetzt", sagt die Präventionsexpertin der Aidshilfe Köln, Heidi Eichenbrenner. Und diese Sorglosigkeit schlägt sich in deutlich steigenden Zahlen von Neuinfektionen nieder. "Köln gilt in Deutschland als Aids-Hauptstadt, bezogen auf die Zahl der Einwohner gibt es hier die meisten HIV-Infizierten." Rund 2000 HIV-Infizierte leben in der Domstadt. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen hat sich im ersten Halbjahr 2006 auf hohem Niveau gehalten.
Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland bleibt hoch
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Die Zahl neuer HIV-Infektionen in Deutschland bleibt nach Angaben des Robert Koch-Instituts hoch. Im ersten Halbjahr 2006 sind 1197 neue Fällen von HIV-Infektion festgestellt worden. Die Neudiagnosen lagen rund 50 Prozent über denen aus den Jahren 1999 bis 2001.
Die Zahl der Aidskranken in Asien steigt rasant an
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Im Kampf gegen die Aidskrise in Asien müssen nach Ansicht der zuständigen UN-Beauftragten vor allem die grundlegenden Rechte der Frauen gestärkt werden. Das gelte vor allem für Indien, sagte Nafis Sadik, UN-Sondergesandte für den Kampf gegen Aids in Asien, dem Nahen Osten und Nordafrika, bei der Weltaidskonferenz in Toronto. Indien sei inzwischen vor Südafrika das Land mit den meisten HIV-Infizierten. 5,7 Millionen Menschen tragen das Virus, berichtet das Aidsbekämpfungs-Programm Unaids.
Die Ursachen für Aids-Verbreitung haben sich geändert
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Die Ursachen für die Verbreitung des Aids-Virus im südlichen Afrika haben sich verändert. Nach einem Bericht der Südafrikanischen Entwicklungs-Gemeinschaft (SADC) führt die geringe Nutzung von Kondomen bei Personen mit mehreren Sexualpartnern zur Verbreitung von Aids. Weitere Risiken seien die geringe Zahl beschnittener Männer, deren verändertes Sexualverhalten und sexuelle Gewalt. Früher hatten spontane sexuelle Kontakte und der Verkehr mit Prostituierten als Hauptrisiken gegolten.
Jede dritte Schwangere in Südafrika HIV-infiziert
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In Südafrika ist jede dritte Schwangere mit dem HI-Virus infiziert. Landesweit tragen rund 5,5 Millionen Menschen den Aids-Erreger in sich, wie aus einer Studie der Regierung von vergangenem Herbst hervorgeht. Gegenüber dem Vorjahr sei damit ein leichter Rückgang zu verzeichnen, "aber es muss noch viel getan werden, damit es in Südafrika keine Neuinfektionen mehr gibt", hieß es.
Globale Aidsepidemie hat neuen Höhepunkt erreicht
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Die weltweite Aidsepidemie hat Ende 2005 einen neuen Höchststand erreicht: Mit 40,3 Millionen HIV-Infizierten leben nach Angaben der Vereinte Nationen (UN) mehr Menschen mit dem Virus im Blut als jemals zuvor. Für 2005 verzeichnet der Weltaidsbericht 4,9 Millionen neue Infektionen und 3,1 Millionen Todesfälle. Täglich stecken sich 14.000 Menschen neu an, etwa alle sechs Sekunden einer. "Der Höhepunkt der Epidemie ist noch keineswegs erreicht", warnt die Weltgesundheits-Organisation.
Zahl der HIV-Infektionen 2005 um 13 Prozent gestiegen
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Die Zahl der HIV-Infektionen in Deutschland ist 2005 um 13 Prozent gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut wurden 2005 insgesamt 2490 Neuinfektionen registriert, 280 mehr als 2004. Allerdings wurden nach einer Phase nachlassenden Schutzes laut einer Studie auch wieder vermehrt Kondome benutzt. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass im ersten Halbjahr 2005 der Anstieg der HIV-Infektionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch 20 Prozent betragen hat.
Simbabwes Aidszahlen um drei Prozentpunkte gesunken
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Im Südlichen Afrika haben Wissenschaftler erstmals einen spürbaren Rückgang der Aidszahlen nachgewiesen. Im Osten Simbabwes sank die Zahl der Infizierten von 1998 bis 2003 von 23 auf 20,5 Prozent, wie die Gruppe um Simon Gregson vom Biomedizinischen Forschungsinstitut in Harare berichtet. Obwohl die Bevölkerung zurzeit die schlimmste Krise in der Geschichte des Landes erleidet, hebt sich der Staat bei den Aidszahlen positiv von all seinen Nachbarn auf dem schwarzen Kontinent ab.
Aids breitet sich in China aus: 70.000 Neuinfektionen
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In China breitet sich die Immunschwächekrankheit Aids weiter aus. "Bei schätzungsweise 70.000 Neuinfektionen im Jahr 2005 zeigt die Epidemie hier kein Zeichen von Abschwächung", sagte der Vertreter der Weltgesundheits-Organisation (WHO) in China, Hank Bekedam, bei einer Pressekonferenz. Zwar lägen die aktuellen Zahlen unter den jüngsten Schätzungen der chinesischen Regierung, dies liege aber daran, dass die Schätzungen besonders hoch gewesen seien.


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Infografik: Ausbreitung von HIV/Aids schreitet weltweit voran

Übersicht
Therapien
Forschung
Affen, Aids, Immunität

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01.12.2003, zuletzt aktualisiert am 30.07.2008 / mp
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