Die weltweite Aidsepidemie hat Ende 2005 einen neuen Höchststand erreicht: Mit 40,3 Millionen HIV-Infizierten leben nach Angaben der Vereinte Nationen (UN) mehr Menschen mit dem Virus im Blut als jemals zuvor. Für 2005 verzeichnet der Weltaidsbericht 4,9 Millionen neue Infektionen und 3,1 Millionen Todesfälle. Täglich stecken sich 14.000 Menschen neu an, etwa alle sechs Sekunden einer. "Der Höhepunkt der Epidemie ist noch keineswegs erreicht", warnt die Weltgesundheits-Organisation.

|