Besuch auf dem Roten Planeten: die Visionen
Die USA sind auf dem Mars, Europa sammelt Klimadaten aus dem Orbit
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Die USA und Europa sind auf dem Mars. Auch wenn ein Teil der europäischen Mission gescheitert ist, sind die Daten doch spektakulär und nähren die Hoffnung auf Leben auf dem Mars. Noch immer streiten sich die Forscher allerdings darum, ob es einst Leben auf dem Mars gegeben hat. Das geschieht nicht immer nur mit wissenschaftlichen Fakten: Man wirft den einen vor, nur deshalb Leben auf dem Mars zu predigen, weil man eher Forschungsgelder bekommen kann, wenn man Leben finden kann.
Der kühne Plan von der Besiedlung des roten Planeten
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Wissenschaftler des "Ames Research Center" der Nasa haben einen Plan entwickelt, durch den nach 100 Jahren Pflanzen und weitere 100.000 Jahre später die ersten Menschen auf dem Mars siedeln könnten. Vorraussetzung dafür ist, dass Atmosphäre und Temperatur auf unserm Nachbarplaneten durch "Terraforming" verändert wird. Zunächst würden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder andere Treibhausgase den Planeten so erwärmen, dass Wasser flüssig bleibt.
Parabelflüge als Vorbereitung für den Flug zum Mars
Der Magdeburger Immunologe Prof. Oliver Ullrich untersucht, warum das Immunsystem bei Astronauten zusammenbricht. Dazu nutzt er Immunzellen bei Parabelflügen. Während des freien Falls ist für 20 Sekunden die Schwerkraft aufgehoben. Das wird dann wichtig, wenn Astronauten 2016 jahrelang zum Mars unterwegs und auf dem Mars stationiert sind. Mit den Daten hofft er, Menschen mit einem krankhaft überaktiven Immunsystem wie bei Multipler Sklerose helfen zu können.
Nasa-Forscher: den Mars per Treibhauseffekt aufheizen
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Nasa-Wissenschaftler glauben, den Mars durch Treibhausgase in eine zweite Erde verwandeln zu können. Auf dem Mars fänden sich Stoffe mit starkem Treibhauspotenzial. Diese müssten vor Ort produziert und in die Mars-Atmosphäre entlassen werden. Die Wissenschaftler setzen auf eine Kettenreaktion: Die künstlichen Gase sorgen für einen Treibhauseffekt.
Unterkunft auf dem Mars
Im Süden des US-Bundesstaates Utah, fernab jeder Zivilisation, werden Phantasien von fernen Planeten wahr: Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern der internationalen Mars-Gesellschaft arbeitet seit Mitte Februar in dieser abgelegenen Gegend. Eine möglichst realistische Raumstation ist ihr Arbeitsplatz.
Flug zum Mars
Im Jahr 2084 ist die Besiedlung des Weltraums längst in vollem Gange. Kurze Trips zu unserem Nachbarplaneten Mars sind an der Tagesordnung. Schon nach knapp fünf Minuten Flugzeit erreichen wir die Internationale Raumstation ISS-III, den ersten menschlichen Außenposten im All.
Astronauten zum Mars
Längst wird in Raumfahrtkreisen immer lauter und offensiver über eine bemannte Mars-Mission nachgedacht. Mittlerweile hat Nasa-Chef Dan Goldin die internationale Raumstation ganz offiziell zu einer Art Trainingslager für eine solche Mission erklärt. In der kanadischen Polarwüste, auf Devon-Island, trainieren Mars-Enthusiasten und Wissenschaftler in lebensfeindlicher Umgebung, mit Mars-Habitat, schon jetzt das Überleben auf dem Roten Planeten.
Nasa plant sechs neue Marsmissionen
Um nach Spuren von möglichem Leben auf dem Mars zu suchen, will die US-Weltraumbehörde Nasa in den kommenden zehn Jahren sechs Missionen zum Roten Planeten schicken. Bei den Erkundungen sollen Orbiter, Landegeräte und spezielle Fahrzeuge eingesetzt werden, die große Teile der Marsoberfläche erforschen können, erklärte die Nasa bei der Vorstellung der Pläne.
2020: Fußstapfen auf dem Mars
Spätestens im Jahr 2020 wird der erste Mensch nach Einschätzung der Nasa den Mars betreten. In vielleicht zehn, spätestens aber in 20 Jahren werde die erste bemannte Expedition zum Roten Planeten unterwegs sein, sagte Nasa-Chef Daniel Goldin. "Dann werden wir erneut Geschichte schreiben."
Arbeit über vier Marsjahre
Ganz neue Erkenntnisse erhofft sich Prof. Dr. Tilman Spohn vom Institut für Planetologie der Universität Münster von der für das Jahr 2007 geplanten Mission "Netlander", bei der die münsterschen Planetologen die Federführung für den deutschen Part des Konsortiums aus Deutschland, Frankreich und Finnland übernommen haben.
2025: Menschen auf dem Mars?
Spektakuläre Fehlschläge haben bei der US-Raumfahrtagentur Nasa ein Umdenken bewirkt, das Resultat: ein neuer Mars-Forschungsplan. Sollten ursprünglich bis zum Jahr 2008 alle zwei Sonden zum Roten Planteten geschickt werden, setzt man jetzt auf Klasse statt Masse.
Die Missionen
Das Leben
Sonstiges

09.04.2003, zuletzt aktualisiert am 23.08.2006 / mp
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