Panda
Viele Pandabären leben in Zoos, sind aber vermehrungsfaul
Forscher wollen den Panda retten
Nur 1000 Exemplare des Bambusbären
Nach Schätzungen leben nur noch tausend Große Pandas in freier Wildbahn. 140 befinden sich derzeit in menschlicher Pflege, die meisten davon in China und in Asien, sieben in den USA, vier in Mexiko, zwei in Deutschland - und zwei in Österreich.
Panda-Nachwuchs in Thailand
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Im thailändischen Zoo von Chiang Mai ist am Mittwoch ein Panda-Baby zur Welt gekommen. Die Geburt war die Krönung nach fast sechs Jahren vergeblichen Versuchen, der Pandadame Lin Hui zu Nachwuchs zu verhelfen.

Nach dem Erdbeben evakuierte Pandas kehren zurück
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Acht evakuierte Pandas sind am 22. März 2009 in ihre chinesische Heimatprovinz Sichuan zurückgekehrt. Das bekannte Panda-Zuchtzentrum von Wolong liegt in der Nähe des Epizentrums des verheerenden Erdbebens vom 12. Mai 2008, durch das mehr als 80.000 Menschen getötet wurden. Der Lebensraum der gefährdeten Riesenpandas war von dem Erdebeben zu 80 Prozent vernichtet oder schwer verwüstet worden. 49 Schutzgebiete, darunter das Panda-Reservat Wolong, waren weitgehend zerstört.

China schickt Pandabären als Diplomaten nach Taiwan
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Zwei als Freundschaftsgeste von China an Taiwan verschenkte Pandabären haben für einen Ansturm auf den Zoo in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh gesorgt. Mehr als 6000 Menschen trotzten am Montag, 26. Januar 2009 der klirrenden Kälte, um einen ersten Blick auf die vierjährigen Pandas Tuan Tuan und Yuan Yuan zu erhaschen, wie der Zoo mitteilte. China hat die beiden Pandabären im Dezember 2008 als Zeichen der Verbesserung der bilateralen Beziehungen von China auf die Insel geschickt.

Katze adoptiert verlassenen Panda in Amsterdamer Zoo
© reuters Video
Ein von seiner Mutter verstoßenes Panda-Baby hat in einem Amsterdamer Zoo eine ungewöhnliche Adoptivmutter gefunden: Das Jungtier der Art Kleiner Panda wird von einer Hauskatze gemeinsam mit deren vier Kätzchen gesäugt, wie der Artis-Zoo mitteilte.

Wiener Wissenschaftler erforschen Panda-Baby-Laute
Seit der Geburt am 23. August 2007 wird Fu Long von Wissenschaftlern der Universität Wien "belauscht". "Der Kleine kommuniziert erheblich mehr, als wir erwartet haben", erzählt Harald Bruckner, der die Wiener Pandas schon seit ihrer Ankunft in Schönbrunn 2003 im Auftrag des Zoos wissenschaftlich begleitet hat. "Eigentlich hat das Baby bereits durch laute Schreie als Neugeborenes auf sich aufmerksam gemacht", berichtet Angela Stöger-Horwath, die Leiterin des Projekts.

Großer Panda steckt nicht in evolutionärer Sackgasse
© Yange Yong
Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca) kann durchaus überleben, auch wenn es nur noch wenige Vertreter dieser Art gibt, meinen Forscher um Prof. Michael Bruford and Dr. Benoît Goossens von der Cardiff-Universität. "Unsere Forschung widerlegt die Hypothese, dass der Große Panda in einer 'evolutionären Sackgasse' stecke", sagt Bruford. "Es ist dagegen klar, dass die Art unter menschlichen Aktivitäten wie Waldrodung und Wilderei gelitten hat." Das seien auch die Ursachen für den Rückgang der Pandas.

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19.03.2003, zuletzt aktualisiert am 28.05.2009 / mp