"Die Kosten für Desertec liegen im Bereich dessen, was wir ohnehin im Energiesektor ausgeben", sagt der Mitgründer, Dr. Gerhard Knies. "Die Frage ist doch nur, wofür wir dieses Geld ausgeben." In den Wüsten habe man eine viel bessere Solareinstrahlung als in unseren Regionen, sagt Knies. "Diese bessere Solareinstrahlung führt dazu, dass man aus dem gleichen Kraftwerk mehr Strom kriegt, als wenn es bei uns stünde." Die Sonneneinstrahlung auf einer Fläche von 500 mal 500 Kilometern wäre nach seinen Berechnungen ausreichend, um den Energiebedarf der ganzen Welt zu decken.