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Kepler sieht Planeten nicht direkt, sondern deren Schatten
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Die Suche ist extrem schwierig: Die Planeten können von "Kepler" zunächst nicht direkt in Augenschein genommen werden, vielmehr arbeiten die Wissenschaftler mit der indirekten "Transitmethode": Ein Planet, der vor seiner Sonne vorbeifliegt, verringert für eine kurze Zeit die Helligkeit dieses Sterns - und diese Veränderung der Helligkeit soll "Kepler" messen. Jeder Stern soll ein Jahr lang unter die Lupe genommen werden. Später sollen dann Rückschlüsse auf Größe und Beschaffenheit des Planeten möglich sein.
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 Kepler soll am Samstag, 4.49 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All starten. |  |
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 "Kepler" ist nach dem Deutschen benannt, der im 17. Jahrhundert die Gesetze der Planetenbewegungen entdeckte. Eine Delta-II-Rakete befördert Kepler ins All. Die Kosten betragen 435 Millionen Euro. |  |
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