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Heidelberger Astronomen haben eine gigantische Sternenfabrik im jungen Universum aufgespürt. In dem knapp 13 Milliarden Lichtjahre entfernten kosmischen Kreißsaal werden pro Jahr 1000 Sonnen geboren, wie die Gruppe um Fabian Walter vom Max-Planck-Institut für Astronomie berichtet - in unserer eigenen Galaxie entsteht nur etwa eine neue Sonne pro Jahr.

Die Entdeckung könnte nach Ansicht der Forscher erklären, wie sich bei Galaxien der zentrale Bauch ausbildet. Die Sternproduktion in der fernen, jungen Galaxie läuft nach Angaben der Forscher an der Obergrenze des physikalisch Möglichen. "In unserer Milchstraße finden sich solche extremen Verhältnisse nur in ungleich kleineren Regionen, beispielsweise in Teilen des Orionnebels", erläuterte Walter. "Aber was wir beobachtet haben, entspricht einer Ansammlung von 100 Millionen Orion-Regionen."
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