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Die vor anderthalb Jahren vom Weltklimarat als Horrorszenario vorgestellte Prognose droht noch übertroffen zu werden, sagen sie. Der Weltklimarat hatte einen Temperaturanstieg bis 2100 um bis zu 6,3 Grad vorhergesagt, sollte der Kohlendioxid-Ausstoß nicht eingedämmt werden.
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Alarmierende Ergebnisse auch durch fossile Brennstoffe
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Das Ergebnis der Studie sei besorgniserregend
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"Die Kohlendioxidemissionen aus der Nutzung von fossilen Brennstoffen und Landumnutzung haben 2007 fast die Schwelle von 10 Milliarden Tonnen erreicht", sagte GCP-Direktor Pep Canadell. "Angesichts der Bemühungen zum Klimaschutz ist das höchst überraschend und besorgniserregend." Selbst die Abkühlung der Wirtschaft hat keine dämpfende Wirkung: Allein von 2006 bis 2007 schnellte der Ausstoß um drei Prozent in die Höhe. Der Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre hat 383 Teile pro Million erreicht: der höchste Wert seit mehreren Millionen Jahren.
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"Die Dinge geschehen sehr schnell - es ist beängstigend"
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China verursacht die meisten Emissionen
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Die Daten stammen vom Ölkonzern BP und den Vereinten Nationen und wurden von acht Wissenschaftlern ausgewertet. Laut ihrer Studie ist China für mehr als die Hälfte des weltweiten Emissionsanstiegs verantwortlich. Im aufstrebenden Reich der Mitte wurden 2007 insgesamt 1,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Schuld ist vor allem die energieintensive Produktion von Dünger, Zement und Stahl. "Die Dinge geschehen sehr, sehr schnell", sagte Corinne Le Quéré, Expertin der Universität von East Anglia. "Es ist beängstigend."
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WWF fordert dazu auf, nicht in eine Angststarre zu verfallen
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Verstärkt wird das Problem durch den Raubbau an den natürlichen Kohlendioxid-Speichern, etwa der Rodung von Tropenwäldern. Noch absorbieren Wälder und Ozeane 54 Prozent des Kohlendioxids und mildern so den Treibhauseffekt erheblich. Allerdings ist die Effizienz in den letzten fünf Jahrzehnten schon um fünf Prozent gesunken und werde weiter zurückgehen, heißt es in dem Bericht.
Der "World Wide Fund For Nature" (WWF) warnte angesichts der dramatischen Zahlen davor, "in eine Angststarre zu fallen". Noch gebe es ein Handlungsfenster, um einen unkontrollierten Klimawandel zu vermeiden. "Dies schließt sich aber", sagte Regine Günther, Leiterin des Klimabereichs beim WWF Deutschland. Bei der Entwicklung und Umsetzung der notwendigen Maßnahmen komme Europa eine Schlüsselrolle zu.
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