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 | 1967 schreibt die Gesellschaft für Strahlenforschung in einer Gefahrenanalyse: "Der geologische Aufbau des Assesattels … [lässt] ... keinen Wasser- oder Laugeneinbruch von außen befürchten." |  |  | 1972 verspricht der Wissenschaftsminister Klaus von Dohnanyi im Bundestag: "Eine Kontamination des Grundwassers ... durch radioaktive Stoffe ist ebenfalls ausgeschlossen." |  |  | 1976 zitiert das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Asse-Ingenieur Egon Albrecht: "Wir haben hier das einzige funktionierende Endlager der gesamten westlichen Welt." |  |  | 1989 heißt es in einer Studie der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung: "dass ein Wasserzutritt in das Salzbergwerk Asse im höchsten Maß unwahrscheinlich" ist. |  |
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"Spiegel": "Risiken in Asse waren von Beginn an bekannt"
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"Spiegel": Gefahren des Lagers früh bekannt
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Die Betreiber des umstrittenen Atommülllagers Asse haben die gegenwärtigen Probleme mit dem Auslaufen radioaktiv verseuchter Lauge von Beginn an im Blick gehabt, schreibt auch das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Ende August 2008. Die Risiken des Mülldepots bei Wolfenbüttel seien früh bekannt gewesen und bereits 1967 hätten die Betreiber gewusst, "dass für die Asse als möglicher maximaler Unfall nur das Ersaufen der Grube in Betracht kommt." Seit Jahren sammelt sich in der Asse radioaktiv belastete Salzlauge. Die Verseuchung stammt nach einer neuen Untersuchung aus den Atommüllfässern in einer Lagerkammer.
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Die Asse: vom Salzbergwerk zum Atomendlager
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Altes Bergwerk, neue Art von Abfallstoff
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Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel ist ein altes Bergwerk, in dem bereits seit 1906 Salze gewonnen wurden. Als die Grube 1965 unwirtschaftlich geworden war, erwarb die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) die Anlage im Auftrag der Bundesrepublik. Seit 1967 wurde die Möglichkeit der Endlagerung radioaktiver Stoffe erforscht. Bis 1978 wanderten 125.000 Behälter mit schwach- und 1300 mit mittelradioaktivem Müll unter die Erde - insgesamt 46.900 Kubikmeter. Die Asse war das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll.
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