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Schlaue Stromzähler wissen, wann ein Kraftwerk Elektrizität übrig hat
Intelligenter Zähler nutzt die Gunst der Stunde
Das Gerät schaltet Stromverbraucher gezielt an
Wissenschaftler um Dr. Christian Bendel vom Institut für Solare Energieerzeugungstechnik (ISET) der Uni Kassel haben einen "intelligenten Stromzähler" entwickelt, der die Geräte im Haushalt steuert.
So spart er Geld - und damit Energie: Waschmaschine, Kühltruhe oder Trockner rufen den Strom nur dann ab, wenn er erzeugt wird, so dass man gezielt dann Energie einsetzt, wenn auch der Wind weht und Windkraft zur Verfügung steht. Die Wissenschaftler haben ihre Erfindung in einem Feldversuch in Mannheim getestet.


Physiker: Energiesparende Geräte rechnen sich
Eine Anschaffung, die sich schnell lohnt
Es gebe für jeden viele Möglichkeiten, etwas für den Klimaschutz zu tun, meint Immanuel Stieß vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt. "Es gibt aber auch viele Blockaden." Man könne zwar durch eine Energiesparlampe Strom sparen, doch es handele sich oft um kleine Beiträge. Doch gerade diese führen zum Erfolg, wie der Physikprofessor Hans Ackermann gezeigt hat. So rechne sich ein energieeffizienter Kühlschrank schnell. "Es wird nicht gesehen, wie viel Energie man verbraucht und was für Möglichkeiten da bestehen", sagt Stieß. "Private Haushalte unterschätzen häufig ihren Energieverbrauch und sagen, die Industrie verbrauche viel mehr." Dabei hat die ihren Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid im Vergleich zu 1990 um mehr als 25 Prozent gesenkt. Haushalte sparten 5,2 Prozent ein, der Verkehr stieg dagegen um 10,8 Prozent.


Deutsche Privathaushalte verbrauchen mehr Strom
Steuerung kann Energiehunger begegnen
Private Haushalte gehen aus Umweltsicht immer noch zu verschwenderisch mit Energie und Fläche um. Das belegen Zahlen aus der umweltökonomischen Gesamtrechnung, die das Statistische Bundesamt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt in Berlin vorgestellt hat. Danach ist der Energieverbrauch deutscher Haushalte für Wohnen von 1995 bis 2005 um 3,5 Prozent gestiegen. Das liegt an der zunehmenden Wohnfläche und der wachsenden Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten. Vor allem beim Stromverbrauch sind der Berechnung zufolge die Potenziale zum Energiesparen bislang nur unzureichend ausgeschöpft.



Schwerpunkt
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25.01.2008, zuletzt aktualisiert am 10.09.2009 / mp mit Material von ap