Er wurde mit 980.000 US-Dollar von der Welt-Antidoping-Agentur WADA gefördert. Bis die Labors der WADA den Test zugelassen und Personal geschult haben und bis die Gerichte dem Verfahren ebenfalls trauen, könnten Jahre vergangen sein. Ein Einsatz bei den Olympischen Spielen 2012 in London sei "der Wunschtraum", sagte Simon. Er wisse jedoch nicht, ob das Verfahren auch erlaube, jahrelang eingefrorene Proben nachträglich zu untersuchen, so Simon. Sein Kollege Bitzer glaubt, dass ihre Methode Gendoping aufspüre, so lange es wirke. Bisher können die Wissenschaftler nur nach illegalen Substanzen suchen, die ihnen bekannt sind, wie die Ausdauerdroge Erythropoetin. Zudem reiche schon ein verunreinigtes Wattestäbchen aus, so Simon, um den Test zu verfälschen.