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Handys können inzwischen deutlich mehr und sind wesentlich kleiner
Zum Telefonieren war einst Muskelkraft nötig
Schnell hat sich der digitale Mobilfunk entwickelt
Mit dem Startschuss des digitalen Mobilfunks 1992 kamen die Geräte, die heute nur noch in Technikmuseen zu bestaunen sind oder den Archiven der Betreiber lagern, in Deutschland auf den Markt.
Am 30. Juni 2007 feierte der digitale Mobilfunk seinen 15. Geburtstag. Mancher erinnert sich noch mit Schmunzeln an jene Jahre, als man für das Handy noch Muskelkraft benötigte, um es hoch zu wuchten. Dabei war der "Knochen" von Motorola mit einem halben Kilogramm Gewicht schon ein schlankes Baby. Zumindest dann, wenn man es mit seinen klobigen und unhandlichen Brüdern der analogen C-Netze vergleicht.



Ein neues Zeitalter der Kommunikation begann
Handy
1992 kamen Mobilfunktelefone großflächig auf den Markt
Mit dem Start der Handy-Telefonie auf Basis des GSM-Standards begann 1992 ein neues Zeitalter der Kommunikation; zunächst für einige Auserwählte, dann für einen Massenmarkt. Zum Durchbruch hatten nach Einschätzung des Telekom-Experten Torsten Gerpott von der Universität Duisburg vor allem die Pre-paid-Karten 1997 beigetragen, die ohne Vertragsbindung eine Handynutzung möglich machten. Darüber hinaus warfen die Betreiber im Kampf um die Gunst der Kunden mit den Gerätesubventionen nur so um sich. Mobilfunkgeräte, die eigentlich mehrere Hundert Euro beziehungsweise damals noch D-Mark kosteten, legten die Betreiber bei Vertragsbindung praktisch gratis dazu.



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29.06.2007, zuletzt aktualisiert am 11.01.2010 / dpa / mp, jus