Auch im Schweizer Würenlingen im Zwischenlager Zwilag wird radioaktiver Abfall im Plasmaofen verflüssigt und in eine Glasmasse eingebunden. "Die erste Kampagne hat gezeigt, dass 95 bis 99 Prozent der Radioaktivität tatsächlich in der Schmelze eingebunden werden", so Auguste Zurkinden, Abteilungsleiter bei der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) der Schweiz. "Ein kleiner Teil geht mit der Abluft weg, wird aber größtenteils in der Filteranlage zurückgehalten." Es sei zwar nicht auszuschließen, dass einzelne gasförmige Substanzen wie
14C oder Tritium (
3H) in kleinen Mengen austreten. "Aber die Abgabelimits, die eingehalten werden müssen, gewährleisten, dass niemand in der Umgebung unzulässig bestrahlt werden kann."