Nanopartikeln finden sich bereits in vielen Lebensmitteln
"Sobald Nanopartikel in den Körper gelangen, können sie potenziell gefährlich werden", sagt Christoph Meili von der Innovationsgesellschaft St. Gallen. Schon jetzt stecken Nanopartikeln in den Lebensmitteln: Meist sind es Metalloxide, die Tütensuppen und Streugewürze haltbarer machen, sie besser rieseln und fließen lassen. "Durch die veränderten chemisch-physikalischen Eigenschaften können sich Stoffe im Körper sich anders verhalten", befürchtet Meili. "Sie können in die Zellen eindringen oder in den Zellkern." Es wäre auch möglich, dass sie die Blut-Hirn-Schranke oder die Placenta überwinden. Arie Bruinink und Peter Wick von der Empa analysieren tausende Gene, um zu prüfen, inwieweit deren genetisches Programm durch Nanopartikel beeinflusst wird. "Die Natur hat seit jeher nanoskalige Stoffe in Lebensmittel eingebracht", so Meili. Dies seien etwa schlecht lösliche oder schlecht verfügbare Vitamine sowie Spurenelemente.