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Goya als Statist
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Der finstere Pater Lorenzo © tobis
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Nach Wolfgang Amadeus Mozart, Pornokönig Larry Flint und dem Komiker Andy Kaufman ist Francisco Goya nun die vierte berühmte Titelfigur des Regisseurs Milos Forman. Doch der Künstler steht in "Goyas Geister" nicht wirklich im Zentrum der Handlung. "Goyas Geister" zeichnet nicht, wie es der Titel vermuten ließe, das große Porträt des Künstlers Francisco Goya. Werk und Schaffen des querdenkerischen Malers bleiben bis auf Anekdoten im Hintergrund. Goya ist eher Aufhänger für einen aufwändigen Historienfilm. Seine Arbeit dient als Staffage. Die Figur "Goya" entwickelt keine Tiefe und man fragt sich am Ende des Films, ob er für die Handlung nicht sogar verzichtbar gewesen wäre. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch Stellan Skarsgards streckenweise blasse Darstellung des Malers.
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Ein politischer Film
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Natalie Portman spielt die schöne Muse Ines © tobis
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Die Handlung des Films ist besonders gegen Ende recht sprunghaft und verworren. Doch das waren die Zeiten, in denen der Film spielt, auch, und so könnte man sagen, dass der Verlauf lediglich das Tempo und die Wechselhaftigkeit aufnimmt, die das Zeitalter der Französischen Revolution kennzeichneten. Richter werden zu Angeklagten und umgekehrt. Könige werden abgesetzt und ersetzt. Alte Rechnungen werden beglichen und neue aufgemacht. Milos Formans erzählt in "Goyas Geister" nicht von der Kunst, sondern von der Macht - und was sie aus den Menschen macht.
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 "Goyas Geister"
USA 2006
Regie: Milos Forman
Darsteller: Stellan Skarsgard, Javier Bardem, Natalie Portman
Kinostart D: 23.11.2006 |  |
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