Wer hätte das gedacht? In der Meerenge von Gibraltar leben mehr Walarten als irgendwo sonst auf der Welt. Doch die eigentlich geschützten Giganten der Meere haben ein gewaltiges Problem: Durch den enormen Schiffsverkehr und die Überfischung kommen wesentlich mehr von ihnen um, als alle Wahlfänger es mit vereinten Kräften vermocht hätten. Jetzt berichtet ein Dokumentarfilm vom Schicksal der Wale in der Meerenge von Gibraltar und vom großen Engagement einer Schweizerin.
Das tägliche Drama: Wale fliehen vor riesigen Containerschiffen. Das Nadelöhr zwischen Atlantik und Mittelmeer ist eine der wirtschaftlich wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Mit einem Boot fährt Katharina Heyer jeden Tag in die Meerenge, um Touristen auf die Situation der Wale aufmerksam zu machen. 1999 entdeckte die Schweizer Hobbytaucherin als erste, dass es dieses Wale-Paradies am südlichsten Zipfel Europas überhaupt gibt. Bald darauf gab sie ihren Beruf als Modedesignerin auf und gründete eine Stiftung zur Erforschung und vor allem zum Schutz der Wale. Der Film begleitet die Schweizer Aktivistin in ihrem Kampf für die Wale.